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Volle Kraft gegen Erkältungen

Es ist Januar und wie es scheint, ist mindestens die Hälfte meiner Mitmenschen erkältet. Falls es Dich auch erwischt hat, habe ich DIE Suppe für Dich. Angenehme Schärfe von Ingwer, Vitamin C aus der Limette und viel Collagen aus Rinderbrühe. Natürlich vom Weiderind. Die Suppe schmeckt so gut, dass sie selbstverständlich auch ohne Erkältung ein gesunder Genuss ist!

Volle Kraft gegen Erkältungen

“Knochenbrühe” als Grundlage für viele Rezepte

Die Bone Broth, zu deutsch Knochenbrühe, kannst Du als Grundlage für die verschiedensten Suppenrezepte verwenden. In einer guten Low Carb oder Paleo Küche ist stets etwas Knochenbrühe im Kühlschrank. Das gelöste Collagen ist ein herrliches Heilmittel für einen empfindlichen Darm. Ein intakter Darm ist essentiell für eine gute Immunabwehr! Wenn Du leicht zu Erkältungen neigst, verzichte am besten auf Getreideprodukte und Zucker, sie schwächen Deinen Körper und machen ihn empfindlicher für Infektionen.
Gericht Hauptspeise
Länder & Regionen Asiatisch

Zutaten
  

Für die Rinderbrühe (Bone Broth)

  • 400 g Knochen vom Rind (Markknochen, Ochsenschwanz, Beinscheibe…)
  • 2 Karotten
  • 2 Stagen Lauch
  • Pfefferkörner
  • 2 Lorbeerblätter

Für die Suppeneinlage

  • 1 Bund Mangold (oder 2 Pak Chois)
  • 2 Karotten (z.B. Sorte Purple Haze)
  • 1 rote Paprika
  • 1 Hand voll Zuckerschoten
  • 1 Stück Ingwer
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 EL Kokosöl
  • 1 Limette
  • 2 EL Fischsauce (z.B. von Red Boat)
  • Meersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • frische Kräuter (z.B. Koriander oder Schnittlauch)

Als Proteinquelle

  • Rinderfilet oder Garnelen (vorgegart)

Küchenzubehör

  • Schnellkochtopf
  • Küchensieb
  • Schöpfkelle

Anleitungen
 

  • Das Rinderfilet für die Suppeneinlage etwa 30 Minuten vor Verwendung in das Gefrierfach legen und anfrieren lassen. So kannst Du es später in dünnere Scheiben schneiden. Den Lauch und die Karotten waschen und putzen. Beides in grobe Stücke schneiden und in einen Schnellkochtopf geben. Die Knochen und das Suppenfleisch vom Rind darauf legen und auch die Pfefferkörner und Lorbeerblätter in den Topf geben. Alles mit ausreichend Wasser bedecken, mindestens 2,5 Liter.
  • Den Schnellkochtopf verschließen und den Herd auf höchste Stufe stellen. Sobald der Druckanzeiger aus dem Schnellkochtopf aufsteigt (der kleine Stab), die Temperatur reduzieren und die Suppe auf mittlerer Stufe 30 Minuten köcheln lassen. Länger ist besser. Du kannst die Suppe locker 2 Stunden vor sich hin köcheln lassen.
  • Bevor du den Schnellkochtopf öffnest, muss der Druck im Inneren geringer werden. Ich stelle den Topf dazu unter fließend kaltes Wasser und warte bis die Druckanzeige sinkt. Dann kann der Deckel problemlos geöffnet werden.
  • Das gesamte Gemüse für die Suppeneinlage waschen, putzen und in feine Streifen schneiden.
  • Gerne kannst Du auch Sprossen, Champignons oder anderes Gemüse verwenden. Schneide es stets in hauchdünne Streifen.
  • Den Ingwer schälen und fein hacken. Ein Stück Ingwer von 1 cm Größe ergibt eine milde Suppe, wenn Du es schärfer möchtest, greife ruhig zu!
  • Das Fleisch aus dem Tiefkühlfach nehmen und in hauchdünne Scheiben schneiden.
  • Nun die Zwiebel halbieren. Eine Hälfte schälen und in ganz feine Streifen schneiden. Den Strunk der Knoblauchzehen abschneiden und die Zehen mit dem flachen Messer platt drücken.
  • Das Kokosöl in einem Topf erhitzen und Knoblauch, Ingwer und die ungeschälte Zwiebelhälfte darin andünsten.
  • Die frische Rinderbrühe durch ein Sieb gießen und nach und nach in den Topf zu Zwiebel, Ingwer und Knoblauch geben. Mit Salz, Pfeffer und Fischsauce abschmecken.
  • Das dünn geschnittene Gemüse in tiefen Tellern oder Schüsseln anrichten. Auch das Fleisch dazu legen. Da es so dünn geschnitten ist, wird es durch die Hitze der Suppe sofort gegart.
  • Mit einem Spritzer Limettensaft abschmecken und gerne mit frischen Kräutern, wie Koriander oder Schnittlauch, garnieren.

Schlafen ist ja grundsätzlich erstmal etwas Tolles! Wer schon einmal nach einem anstrengenden Tag erschöpft aber glücklich ins Bett gefallen ist, sich morgens an einem freien Tag nochmal tief in die Kissen gekuschelt hat oder auch mal im Urlaub zur Mittagszeit eine kleine Siesta veranstaltet hat, der weiß, wie glücklich einen ein richtig schöner Schlummer machen kann. Doch auch für unsere Gesundheit ist genügend Schlaf und vor allem guter Schlaf ein wichtiger Faktor. Im Schlaf verarbeiten wir unseren Tag, bauen Stress ab und laden unsere Akkus wieder auf. Zusätzlich ist er wichtig für ein gesünderes Gewicht, mehr Bewegung und niedrigeren Blutdruck. Zusammen mit unserem neuen Kooperationspartner Withings haben wir uns überlegt: warum genau ist guter Schlaf so wichtig und wie kann ich meine Schlafqualität verbessern?

 

Wieviel Schlaf ist gesund?

Schlaf ist eine absolute Notwendigkeit und sollte in unserem Alltag nicht an letzter Stelle stehen. Denn ohne könnten wir auf Dauer nicht überleben. Die US-amerikanische Sleep Foundation empfiehlt Erwachsenen (18-64 Jahre) eine Schlafdauer von 7-9 Stunden. Klar, jeder Organismus ist anders. Manch einer wacht nach 7 Stunden Schlaf frisch und erholt auf. Andere brauchen 1-2 Stündchen mehr. Das ist überhaupt kein Problem. Alles, was die 9 Stunden nicht übersteigt, gilt als gesund für uns und unseren Körper. Alles, was darüber hinausgeht, wird als unverhältnismäßig und ungesund eingestuft.

Experte Prof. Franco Cappuccio ist Präsident der britischen und irischen Gesellschaft für Bluthochdruck (British and Irish Hypertension Society). Laut seinen Forschungsergebnissen steigt die Mortalitätsrate an, wenn man sich außerhalb der empfohlenen Schlafdosis bewegt. Zum Beispiel erhöht sich die Sterberate durch zu wenig Schlaf (unter 7 Stunden) um 12 %, durch zu viel Schlaf (über 8-9 Stunden) sogar um satte 30 %! Das entspricht dem gleichen Effekt von täglichem erhöhten Alkoholkonsum (mehrere Einheiten). Vergegenwärtigt man sich das, sollte man seine Schlafgewohnheiten tatsächlich nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Wie wirkt sich guter Schlaf auf unsere Aktivität aus?

In unserem modernen Leben voller Stress ist Schlaf oft keine Priorität. Dabei ist Schlaf in unserem körpereigenen Kontrollarsenal wahrscheinlich der am meisten vernachlässigte Faktor für mehr Gesundheit und Wohlbefinden. Die Qualität unseres Schlafs beeinflusst nämlich viele andere Gesundheitsaspekte unseres Körpers. Auch wie lange wir jede Nacht insgesamt schlafen, ist wichtig für die langfristige Gesundheit. Withings hat in einer Studie erarbeitet, wie sich die Schlafdauer auf eine Reihe von Gesundheitsindikatoren auswirkt. Dabei wurden die Werte von Kunden genutzt, die Withings Schlafsensoren, einen Aktivitätstracker, eine Waage oder ein Blutdruckmessgerät benutzen.

In der Studie wurden Benutzer, die im Schnitt weniger als 4.000 Schritte pro Tag gehen, als „wenig aktiv“ eingestuft. Das Ergebnis: Bei Personen, die nachts sieben bis acht Stunden schliefen, lag die Wahrscheinlichkeit am niedrigsten, dass sie wenig aktiv sind. Bei Personen, die durchschnittlich weniger als sieben Stunden schliefen, gab es im Gegensatz zur Gruppe mit 7-8 Stunden Schlaf um 50 % mehr Benutzer, die nur wenig aktiv waren. Bevor du dich jedoch, der Gesundheit zuliebe, in den Winterschlaf versetzt: Man wird nicht aktiver, je mehr man schläft. Unter den Benutzern, die neun Stunden und mehr schliefen, gab es tatsächlich fast doppelt so viele wenig aktive Personen wie in der Gruppe, die jede Nacht sieben bis acht Stunden Schlaf bekamen. ZU viel Schlaf macht also eher träge. 😉

Auch andersrum gilt: Bewegung lässt uns besser schlafen. Laut einer von Withings durchgeführten Studie verbessern diese vier Vorteile die Schlafqualität allgemein und belegen deutlich, wie gut Bewegung für den Allgemeinzustand ist.

Längere Schlafdauer

Nutzer, die sich tagsüber viel bewegten, schliefen anschließend etwa 14 Minuten länger als weniger aktive Nutzer (7 Stunden und 2 Minuten anstatt 6 Stunden und 48 Minuten).

Längere Tiefschlafphasen

Aktive Nutzer erhielten durchschnittlich 19 Minuten mehr Tiefschlaf (3 Stunden und 39 Minuten gegenüber 3 Stunden und 20 Minuten) im Vergleich zu Nutzern, die sich nicht so viel bewegen.

Frühere Schlafenszeiten

Nach einem bewegungsintensiven Tag gingen Nutzer durchschnittlich 36 Minuten früher ins Bett (um 23:40 Uhr anstatt 00:16 Uhr)

Weniger häufiges Aufwachen

Im Durchschnitt wachten aktive Nutzer dabei um 13 % weniger häufig nachts auf (1,3-mal anstatt 1,5-mal) als weniger aktive Nutzer.

Welche Verbindung gibt es zwischen 7-8 Stunden Schlaf und einem gesunden Gewicht?

In der Studie wurde bestätigt, dass genügend Schlaf unser Sättigungsgefühl und unser Essverhalten beeinflusst. 66,5 % der Benutzer mit durchschnittlich weniger als sieben Stunden Schlaf pro Nacht waren übergewichtig. Wenn du nicht ausreichend Schlaf bekommst, produziert dein Körper weniger Leptin, ein appetitzügelndes Hormon. Gleichzeitig führt zu wenig Schlaf auch zu einer höheren Produktion des appetitanregenden Hormons Ghrelin. Mehr dazu findest du in diesem Artikel auf dem Foodpunk Blog.

Außerdem ist erwiesen, dass Schlafmangel den Bereich des Gehirns stimulieren kann, der Lebensmittel als genussreich identifiziert: die Amygdala. Ihre Aufgabe: Sie verknüpft Ereignisse mit Emotionen, speichert diese, und leitet die entsprechenden Verhaltensmuster ein. War ein Vorfall mit unangenehmen Gefühlen verbunden, kann die Amygdala eine starke Reaktion auslösen, im Fall von Ernährung z.B. Übelkeit. Bei Schlafmangel ändert sich die Aktivität in der Amygdala. Während sie normalerweise nur bei emotional wichtigen Reizen anspringt, reagiert sie bei übernächtigten Menschen auf alle Bilder gleich. Die Fähigkeit des Gehirns zwischen Wichtigem und Unwichtigem zu unterscheiden wird gestört – plötzlich scheint alles wichtig. Wir sind nicht nur schneller gestresst sondern versuchen auch durch Nahrung unser Belohnungszentrum, das mit der Amygdala verbunden ist, zu stimulieren: Bevorzugt mit fettreichem Junk Food – und dabei reden wir nicht von den foodpunkigen gesunden Fetten. 😉

Relaxen_im_Bett

Wie wirkt sich Schlaf auf dein Herz aus?

Dein Herz legt nie eine Pause ein – trotzdem braucht es Ruhe. Zwölf Prozent der Bevölkerung in Deutschland schlafen lediglich fünf Stunden oder weniger pro Nacht. Ein Drittel leidet laut Umfragen an regelmäßigen Ein- und Durchschlafstörungen. Für die Betroffenen bedeutet das eine ernsthafte Gesundheitsgefahr: Wer ständig weniger als sechs Stunden Schlaf findet, hat ein um 60 Prozent erhöhtes Risiko, einen Bluthochdruck zu entwickeln. Bereits nach einer schlaflosen Nacht lässt sich ein erhöhter Blutdruck nachweisen. Auch Withings untersuchte die Verbindung zwischen Blutdruck und Schlafmangel. Es stellte sich heraus, dass der Anteil der Benutzer mit Bluthochdruck bei der Personengruppe, die durchschnittlich weniger als sieben Stunden pro Nacht Schlaf fand, mit 24,4 % höher lag als bei denjenigen, die mehr als sieben Stunden schliefen (16-18 %).

Die Gründe liegen nach Expertenaussage in einer vermehrten Aktivität des sympathischen Nervensystems. Auch die Ausschüttung von Stresshormonen in den Nebennieren ist erhöht. Untersuchungen haben zudem gezeigt, dass Schlafmangel die Entzündungsaktivität im Körper erhöht. Das wiederum beschleunigt arteriosklerotische Prozesse in den Gefäßen. Schlafmangel und Schlafstörungen fördern auf diese Weise langfristig Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Risiko für Herzinfarkt oder Herzversagen steigt.

Wie wirken sich Unterbrechungen auf deinen Schlaf aus?

Die Daten der Withings-Studie zeigen, dass die Schlafqualität unser Verhalten am Tag danach beeinflusst. Ein wichtiger Faktor für einen guten Schlaf ist es, so wenige Unterbrechungen wie möglich zu haben. Man stellte fest: Je mehr Schlafunterbrechungen es in der Nacht gab, umso weniger aktiv waren die Benutzer am nächsten Tag. Benutzer mit nur höchstens einer Schlafunterbrechung liefen 30 % mehr Schritte als Benutzer mit 8-9 Unterbrechungen.

 

Studie Schlaf

Wie kannst du deinen Schlaf verbessern?

Naütrlich ist es meistens nicht möglich, Schlafunterbrechungen völlig abzustellen. Es gibt unendlich viele Gründe für einen gestörten Schlaf: Angefangen beim schnarchenden Partner über dein Kind, das nachts nach dir ruft, bis hin zum Nachbarn, der eine laute Party feiert … Aber es gibt Möglichkeiten, die Schlafumgebung zu optimieren, denn diese kann sich enorm auf deine allgemeine Schlafqualität auswirken.

Wie man seinen Schlaf auch noch verbessern kann, verrät der Kardiologe und Schlafmediziner Prof. Dr. Pierre Escourrou in sechs praktischen Tipps:

 Einschlafen nicht erzwingen

Im Bett liegen und an die Decke starren? Auf den Körper zu hören ist wichtig: Normalerweise braucht man nur 20 bis 30 Minuten zum Einschlafen. Wer nach einer halben Stunde immer noch nicht eingeschlafen ist, sollte aufstehen und zu einem Buch greifen oder den Fernseher einschalten. Es macht mehr Sinn, fünf Stunden gut zu schlafen, als acht Stunden unruhig.

 

 Schlafroutine einrichten

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – wenn du bereits eine Schlafroutine hast, behalte  diese bei, auch wenn es heißt, dass du dann spät schlafen gehst. Wer zu regelmäßigen Zeiten zu Bett geht und aufsteht, schläft zuverlässiger ein und erholt sich nachts besser.

 

Frische Luft statt heiße Duschen

Vor dem Schlafen gehen sollte das Schlafzimmer gut durchgelüftet werden. Die ideale Raumtemperatur liegt bei etwa 18 Grad, da der Körper zum Einschlafen herunterkühlen muss. Heiße Duschen sollten vor dem Schlafengehen vermieden werden, da sie den Einschlafprozess hinauszögern.

 

Smartphone aus dem Schlafzimmer verbannen

Zum Einschlafen braucht man völlige Dunkelheit – selbst das Summen oder Strahlen von Smartphones oder anderen elektrischen Geräten hindert uns daran, ruhig und erholsam zu schlafen. Damit sich der Körper völlig entspannen kann, sollte Technik das Schlafzimmer verlassen.

 

Auf schweres Essen und Alkohol verzichten

Unmittelbar vor dem Schlafen sollte man nicht übermäßig viel essen. Besonders die Verdauung von Fleisch kann dazu führen, dass man mitten in der Nacht aufwacht. Auch Alkohol sorgt für unruhigen Schlaf. Stattdessen lieber eine Tasse Tee zum Runterkommen trinken – das kann man sich auch super in die Abendroutine einbauen.

 

Aktiver Tag, ruhiger Abend

Wer tagsüber Sport macht und viel an der frischen Luft ist, kann nachts besser schlafen. Allerdings sollte man spätestens vier Stunden vor dem Zubettgehen die Sporteinheiten abgeschlossen haben. Macht man kurz vor der Nachtruhe noch Sport, droht der gegenteilige Effekt und das Einschlafen fällt schwer.

 

Wenn du nun Lust hast etwas für deine Gesundheit zu tun und deinem Körper, neben dem richtigen Schlafpensum, auch eine gute Nährstoffvielfalt zu gönnen, lass dir von unseren Experten einen Plan erstellen und starte durch mit einem gesunden und fitten Körper.

Juliana ist die Autorin dieses Artikels. Sie hat nach einem Ausflug ins Pharmaziestudium in Münster an der AMD München Journalismus und Medienkommunikation studiert und ihren Bachelor in Fashion Management & Communication an der ECBM erfolgreich abgeschlossen. Nachdem sie ein Jahr beim SHAPE Magazin gearbeitet hat, wurde sie Teil des Foodpunk-Teams, wo sie nun die Science-Redaktion leitet.

Dieser Artikel basiert auf Artikeln des Withings Blogs. Unser Kooperationspartner Withings möchte Menschen dafür begeistern ihr Leben gesünder zu gestalten und sie dabei bestmöglich zu unterstützen. Deshalb passen Withings und Foodpunk so perfekt zusammen. Die Daten, die jeweils für die Studien verwendet wurden, basieren auf einer Stichprobe aus 100.000 Benutzern von Withings Schlafsensoren, die außerdem einen Aktivitätstracker, eine Waage oder ein Blutdruckmessgerät benutzten. Withings garantiert die Vertraulichkeit persönlicher Daten und schützt die Privatsphäre aller Benutzer. Deshalb wurden alle für diese Studie verwendeten Daten anonymisiert und zusammengefasst.

Hashimoto? Gesundheit! Was klingt wie ein kräftiger Nieser ist in Wahrheit eine Autoimmunerkrankung. Hochwissenschaftlich gesagt: Die Thyreoiditis (Entzündung der Schilddrüse) wird chronisch (langanhaltend) und beschädigt so die Zellen der Schilddrüse, bis es zu einer andauernden Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) kommt. Daher wird sie auch chronische Immunthyreoiditis – Hashimoto genannt. Zu kompliziert? Wir erklären es gleich nochmal ganz in Ruhe. Warum? Die Autoimmunerkrankung macht etwa 80 Prozent aller Fälle von Schilddrüsenerkrankungen aus. Dabei trifft es Frauen neunmal häufiger als Männer. Es wird Zeit offen über Hashimoto zu reden.

Inhaltsverzeichnis:

Was ist eine Autoimmunerkrankung?

 

Grob gesagt könnte man es so ausdrücken: der Körper bekämpft sich selbst. Das Immunsystem erkennt körpereigene Strukturen nicht mehr und geht gegen sie vor als wären es Fremde. Er ist klassisch „verwirrt“.

Was passiert bei Hashimoto?

Wenn dein Körper erkennt, dass fremde Proteine in die Blutbahn gelangen, wie zum Beispiel Krankheitserreger oder auch Allergene, werden Antikörper gebildet. Diese Antikörper sind spezifisch an ihr Ziel angepasst – sie sind also speziell gegen bestimmte Bakterien oder bestimmt Allergene. Bei Hashimoto bildet der Körper Antikörper gegen Schilddrüsenzellen, Hormone oder Proteine… also körpereigene Strukturen, die eigentlich ungestört arbeiten dürften. Wenn sie aber immer wieder von den gebildeten Antikörpern bekämpft werden, tragen die Strukturen irgendwann Schaden davon. Langfristig führt dies zur Unterfunktion der Schilddrüse.

Kleines Insiderwissen am Rande: Die Krankheit wurde nach dem Japaner Hakaru Hashimoto benannt. Der Arzt entstammte einer traditionsreichen Medizinerfamilie und beschrieb sie bereits 1912 – ausgerechnet in einer deutschen Fachzeitschrift. Er wollte damit sichern, dass sie international bekannt wird. In seiner Heimat war er dagegen nahezu unbekannt.

Was ist Hashimoto?

Für die Hashimoto-Thyreoiditis gibt es viele Namen: chronische Thyreoiditis Hashimoto, chronisch-lymphozytäre Thyreoiditis, Morbus Hashimoto, Autoimmunthyreoiditis, Hashimoto-Syndrom, Hashimoto-Krankheit oder die von uns genutzte Kurzform Hashimoto.

Bei der Autoimmunerkrankung Hashimoto bildet der Körper Antikörper gegen die Eiweiße der Schilddrüsenhormone. Eins davon ist Thyreoglobin – das Protein, an dem die Schilddrüsenhormonsynthese von Thyroxin und Triiodthyronin stattfindet. (Mehr dazu findet ihr in diesem Artikel.) Auch gegen Thyreoglobin werden bei Hashimoto Antikörper gebildet. Bei der Zerstörung werden die darin gespeicherten Hormone (Thyroxin und Triiodthyronin) freigesetzt und pushen die Schilddrüse zu einer vorübergehenden Überfunktion. Es ist, als ob eine Wasserbombe plötzlich platzt. Kurzzeitig ist alles nass… aber es kommt kein neues Wasser mehr nach. Diesen Zustand nennt man Hashitoxikose. Langfristig führt er zu einer Schilddrüsenunterfunktion.

Es gibt zwei Verlaufsformen von Hashimoto:

  • Bei der klassischen Form vergrößert sich die Schilddrüse, da sie durch die Schilddrüsenunterfunktion mehr arbeiten muss. Es bildet sich eine Struma (=der Fachbegriff für die Vergrößerung der Schilddrüse), umgangssprachlich auch „Kropf“ genannt.
  • Bei der atrophischen Form wird Schilddrüsengewebe zerstört und das Organ schrumpft. Auch hier ist die Langzeitfolge eine Schilddrüsenunterfunktion.

In Deutschland wird die atrophische Form der Hashimoto-Thyreoiditis häufiger beobachtet als die klassische Form.

Symptome bei Hashimoto

Bei Hashimoto kann es zu verschiedenen Symptomen kommen, die von Mensch zu Mensch variieren. Zu Beginn der Erkrankung leiden viele an einer Phase der Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) die später in eine Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose) umschlägt. Manche Betroffene merken nichts oder wenig von ihrer Hashimoto Thyreoiditis und bekommen diese Diagnose zufällig bei Routine-Untersuchungen gestellt.

Der verlangsamte Stoffwechsel einer Schilddrüsenunterrfunktion (Hypothyreose)
  • Gewichtszunahme trotz unveränderter Ernährungsgewohnheiten
  • niedriger Puls & niedriger Blutdruck
  • Herzvergrößerung
  • Heisere Stimme, langsame Sprechweise
  • kühle und trockene Haut, blass und gelblich
  • Verstopfung
  • Antriebslosigkeit
  • Konzentrationsprobleme und Gedächtnisschwäche
  • Zyklusstörungen und verminderte Fruchtbarkeit
  • Verdickung der Zunge
  • erhöhte Blutfettwerte
Der angeregte Stoffwechsel einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
  • Schwitzen
  • Wärmeunverträglichkeit und warme, feuchte Haut
  • Haarausfall
  • Gewichtsabnahme bei gesteigertem Appetit
  • Nervosität, Schlafstörungen
  • Häufiger Stuhlgang und Durchfall
  • schneller Herzschlag, evtl. Bluthochdruck
  • Herzrhythmusstörungen
  • Zyklusstörungen, Potenzstörungen
Symptome bei Hashimoto

Wer kann Hashimoto bekommen?

Besonders stark gefährdet sind Menschen, die bereits andere Autoimmunerkrankungen, wie Diabetes mellitus Typ 1 haben. Durch die bereits vorhandene Fehlfunktion des Immunsystems kann es vorkommen, dass es auch zur Schädigung anderer Organe oder Körperstrukturen kommt.
Bei Diabetes mellitus Typ 1 werden z.B. zuerst die Zellen der Bauchspeicheldrüse vom Immunsystem angegriffen – über die Jahre kann es dann auch zum ausgedehnten Angriff auf die Schilddrüse kommen. Weitere Autoimmunerkrankungen, die oft in Zusammenhang mit Hashimoto auftreten, sind Morbus Addison, Zöliakie oder eine schwere Form von Blutarmut (perniziöse Anämie). Ebenfalls eine Rolle bei der Krankheitsentstehung spielt offenbar die Leberentzündung vom Typ C (Hepatitis C).

Frauen erkranken sehr viel häufiger als Männer an Hashimoto Thyreoiditis – etwa neunmal so oft. Man vermutet, dass Frauen durch hormonelle Vorgänge im Körper stärker betroffen sind. Vor allem das wichtigste weibliche Sexualhormon Östrogen hat einen großen Einfluss auf die Schilddrüse und die von ihr gebildeten Schilddrüsenhormone. Dazu kommt noch Prolaktin: ein Hormon, das u.a. die Milchproduktion in der Brustdrüse der Mutter nach der Geburt anregt. Da Prolaktin das Immunsystem beeinflusst, nimmt man an, dass es generell in Verbindung mit Autoimmunerkrankungen steht. Oft findet man bei Frauen, die an Hashimoto erkrankt sind, auch einen erniedrigten Progesteronspiegel. Dieses Hormon beeinflusst die Menstruation und den Erhalt einer Schwangerschaft. In den meisten Fällen tritt die Krankheit im Alter zwischen 40 und 50 Jahren auf.

Da Hashimoto-Thyreoiditis oft mehrfach in der Familie auftritt, vermutet man außerdem, dass es eine genetische Veranlagung für die Erkrankung gibt.

Was begünstigt die Entstehung von Hashimoto?

Eine krankhafte Erbanlage (genetische Disposition) ist die Grundvoraussetzung dafür, dass man gefährdet ist, an einer Autoimmunerkrankung wie Hashimoto-Thyreoiditis erkranken zu können. Dabei beteiligte Gene gehören zum sogenannten HLA-Komplex (human leukocyte antigen-Komplex). Dieser ist zuständig für das qualifizierte Unterscheiden zwischen körpereigenen und körperfremden Zellen oder Proteinen durch das Immunsystem. Dazu kommen immunregulatorische Gene wie z. B. CTLA4 oder CD40 und schildrüsenspezifische Gene wie TSHR oder Tg. Aber nicht jeder, der diese Erbanlagen in sich trägt, erkrankt im Laufe seines Lebens an Hashimoto-Thyreoiditis. Erst, wenn bestimmte auslösende Faktoren hinzukommen, erkranken die Genträger an Hashimoto. Zur angeborenen Empfindlichkeit müssen also noch ungünstige äußere Einflüsse hinzukommen, damit die Autoimmunerkrankung ausbricht:

  • Zu hohe Jodzufuhr (Zwangsjodierung unserer Lebensmittel)
  • Stress und psychische Belastung
  • Rauchen
  • Hormonschwankungen (Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahre)
  • Schwere Viruserkrankungen (wie z.B.das Pfeiffersche Drüsenfieber)
  • Schwere Erkrankungen (z.B. Karzinome, Herzinfarkt)
  • Alkohol
  • Mangel an Selen, Eisen, Zink, Vitamin D3, Coenzym Q10, Omega 3-Fettsäuren
  • Störungen der mikrobiologischen Darmflora mit Schädigung der Darmwand
  • Nebennierenrinden-Dysfunktion
  • Umwelteinwirkung

Die genauen Ursachen sind bei jedem Betroffenen verschieden. In den meisten Fällen entsteht Hashimoto durch eine Kombination verschiedener Ursachen. Diese individuelle Ausprägung von Hashimoto Thyreoiditis macht eine optimale Behandlung umso schwieriger.

Lachs ist gut bei Hashimoto

Behandlung von Hashimoto

Leider gibt es keine Therapie gegen die Ursache von Hashimoto. Die Symptome der Schilddrüsenunterfunktion lassen sich aber in Tablettenform behandeln. Das künstliche Hormon Levothyroxin ersetzt dabei die fehlenden Schilddrüsenhormone. Hat die Erkrankung zu einer Vergrößerung der Schilddrüse geführt, kann man diese bei einer Operation entfernen.

Zusätzlich zu den medizinischen Möglichkeiten kann man den Körper durch eine individuell auf sich abgestimmte Ernährung unterstützen.

Kann ich Hashimoto durch meine Ernährung beeinflussen?

Ganz klares: Ja! Es gibt Lebensmittel und Inhaltsstoffe, die „wühlen“ dein Immunsystem eher auf als es zu beruhigen und so der chronischen Entzündung entgegen zu wirken. Andere unterstützen und beruhigen es.

Do's bei Hashimoto
  • Lebensmittel mit sekundären Pflanzenstoffen wie Karotten oder Paprika

Eine nachgewiesene gesundheitsfördernde Wirkung haben Flavonoide (rote Pflanzenfarbstoffe – zum Beispiel in roten Beeren) oder Curcumin (gelber Pflanzenfarbstoff – z.B. in Curry und Curcuma). Immunmodulierende (das Immunsystem beeinflussende) Pflanzenstoffe sind vor allem Carotinoide (z.B. in Karotten, Tomaten oder Paprika), Quercetin (z.B. in Preiselbeeren oder Heidelbeeren) oder Epigallocatechingallate (z.B. in grünem Tee, Zwiebeln oder Haselnüssen).

 

  • Selenhaltige Lebensmittel wie Fisch, Fleisch, Eier oder Paranüsse

Selen hat einen wichtigen Einfluss auf die Produktion der Schilddrüsenhormone und hilft beim Abbau freier Radikale.

 

  • Lebensmittel mit Omega-3 Fettsäuren wie Fisch (Lachs, Thunfisch) Leinöl oder Walnüsse

Gesunde Fette, besonders die mit Omega-3 Fettsäuren, helfen bei Hashimoto durch ihre immunsuppressive Wirkung. Sie hemmen die Entzündung und helfen dem Körper wieder alles ins Gleichgewicht zu bringen.

 

  • Kohlenhydrate

Kohlenhydrate sind bei Hashimoto ein zweischneidiges Schwert.

Kontra: Sie können zu einer erhöhten Belastung des Hormonsystems, angefangen bei Insulin, führen. Je mehr Kohlenhydrate vorhanden sind, desto mehr Insulin wird produziert… das wirkt sich auf alle anderen Hormone und ihre jeweiligen Entstehungsorte aus – auch auf die Schilddrüse.

Pro: Leider kann ein Mangel an Kohlenhydraten auch zu einer Verschlechterung der Symptome führen, da Kohlenhydrate zur Produktion der Schilddrüsenhormone benötigt werden. Außerdem helfen Ballaststoffe der Darmgesundheit und eine gute Darmgesundheit wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus. Daher sollte man Kohlenhydrate nicht komplett vom Speiseplan streichen. Wichtig ist auf die Kohlenhydratquelle zu achten: sie sollte glutenfrei sein.

 

Don'ts bei Hashimoto
  • Gluten

Gluten kann im Darm zum sogenannten Leaky-gut-Syndrom (Löcher im Darm) führen, bei dem der Darm durchlässiger für Substanzen aus der Nahrung wird. So kommt noch mehr Gluten in den Blutkreislauf und regt die Produktion von Lymphozyten (weißen Blutkörperchen) an. Der Domino-Effekt beginnt. Durch die Anregung des Immunsystems reagiert der Körper mit einer gesteigerten Immunantwort: Entzündungen und mehr Power bei der Produktion von Antikörpern sind die Folge. Speziell gegen das eingedrungene Gluten werden vermehrt Antikörper gebildet, die auch die Schilddrüse angreifen. Der Grund: Schilddrüsenzellen und Gluten haben für das Immunsystem leider eine zu starke Ähnlichkeit und werden deshalb von denselben Antikörpern angegriffen. Klarer Fall von: Blöd gelaufen. 😉

 

  • Milchprodukte

Das Milchprotein ist schwer verdaulich. Je schwerer verdaulich ein Protein ist, desto wahrscheinlicher ist die Ausbildung einer Allergie – und eine Allergie ist letztlich eine Immunreaktion des Körpers. Aufgrund dieser schweren Verdaulichkeit kann es außerdem passieren, dass Milchproteine nur halb verdaut in den Blutkreislauf gelangen. Der Körper reagiert und bildet Antikörper gegen das Milchprotein im Blut. Außerdem können Milchprodukte auch zum oben genannten Leaky-Gut-Syndrom beitragen.

 

  • Hülsenfrüchte

Lektine (natürliche Proteine, die unsere Immunzellen „verwirren“ und zum Leaky-Gut-Syndrom beitragen können) kommen in fast allen Nahrungsmitteln vor, auch in Gemüse. Problematisch bei einer Autoimmunerkrankung sind aber meist nur die Lektine in Hülsenfrüchten wie z.B. Kidneybohnen oder Linsen. Da die Verträglichkeit je nach ethischer Zugehörigkeit sehr unterschiedlich ausfällt sollte ihr Verzehren je nach Verträglichkeit eingeschätzt werden.

 

  • Alkohol

Die häufigsten Formen von Alkohol – Bier, Wein und Spirituosen – enthalten pflanzliche Versionen des Hormons Östrogen: ein Trigger für das Immunsystem. Außerdem verändert auch Alkohol die Dichte der Darmschleimhaut (Leaky-Gut-Syndrom), tötet gute Darmbakterien ab und begünstigt das Wachstum schlechter Darmbakterien. Wenn die Bakterien aus dem Darm austreten treffen sie auf das Immunsystem und lösen so eine akute Reaktion aus. Häufiger Alkoholkonsum kann daher zu einer anhaltenden Entzündung und einer Autoimmunreaktion führen.

 

  • Zucker

Der Verzehr von Zucker führt zu Blutzuckerschwankungen. Diese fördern die Entzündungsneigung des Körpers und triggern so einen Schub der Hashimoto-Erkrankung.

 

  • Soja

Soja fördert durch seine schilddrüsenhemmende Wirkung die chronische Schilddrüsenentzündung. Von Tofu, Miso und anderen Produkte auf Sojabasis sollte man daher eher die Finger lassen.

 

  • Zu viel Jod

Eine zu hohe Jodzufuhr kann bereits bei der Entstehung von Hashimoto eine Rolle gespielt haben. Eine erneute Überdosierung könnte daher den Verlauf der Erkrankung negativ beeinflussen. Man sollte Iod zwar auf keinen Fall komplett verteufeln, denn die Schilddrüse braucht es um zu funktionieren (mehr dazu im Artikel „Alles über die Schilddrüse„) – eine zu hohe Dosis sollte aber vermieden werden. Das heißt: keine Einnahme von Jodtabletten und keine Lebensmittel mit hohem Iodgehalt wie z.B. Seefische (Makrele, Hering, Seelachs) und Meeresfrüchte.

 

  • Kohlenhydrate

Kohlenhydrate sind bei Hashimoto wie gesagt ein zweischneidiges Schwert.

Kontra: Sie können zu einer erhöhten Belastung des Hormonsystems, angefangen bei Insulin, führen. Je mehr Kohlenhydrate vorhanden sind, desto mehr Insulin wird produziert… das wirkt sich auf alle anderen Hormone und ihre jeweiligen Entstehungsorte aus – auch auf die Schilddrüse.

Pro: Leider kann ein Mangel an Kohlenhydraten auch zu einer Verschlechterung der Symptome führen, da Kohlenhydrate zur Produktion der Schilddrüsenhormone benötigt werden. Außerdem helfen Ballaststoffe helfen der Darmgesundheit und eine gute Darmgesundheit wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus. Daher sollte man Kohlenhydrate nicht komplett vom Speiseplan streichen. Wichtig ist auf die Kohlenhydratquelle zu achten: sie sollte glutenfrei sein.

 

Trotz aller Ratschläge gilt: Selbst zu testen ist die beste Methode, um Unverträglichkeiten und Toleranzen bei Hashimoto zu erkennen.

Ein AIP, ein Autoimmunprotokoll, kann helfen die richtigen Lebensmittel für die individuelle Ernährung zu finden. Dabei lässt man für mindestens 30 Tage alle „heiklen“ Lebensmittel, wie Nüsse, Eier, Hülsenfrüchte, Milchprodukte, gluten- und getreidehaltige Lebensmittel weg. Nach diesen 30 Tagen führt man sie Schritt für Schritt in immer größeren Mengen wieder ein – bis man für jede Gruppe weiß ob und wieviel man gut davon verträgt.

Auch wenn eine Behandlung durch einen Arzt immer notwendig und wichtig ist kann man mit der richtigen Ernährung viel bei Hashimoto bewirken. Wenn du Interesse an einem für dich individuell erstellten Plan hast: unsere Ernährungsexperten sind für dich da!

Juliana ist die Autorin dieses Artikels. Sie hat nach einem Ausflug ins Pharmaziestudium in Münster an der AMD München Journalismus und Medienkommunikation studiert und ihren Bachelor in Fashion Management & Communication an der ECBM erfolgreich abgeschlossen. Nachdem sie ein Jahr beim SHAPE Magazin gearbeitet hat, wurde sie Teil des Foodpunk-Teams, wo sie nun die Science-Redaktion leitet.

„Glandula Thyreoidea“ – ein Name, der einen im ersten Moment eher an eine Zimmerpflanze denken lässt. Tatsächlich ist es aber die offizielle Bezeichnung der Schilddrüse: einer lebenswichtige Hormondrüse in unserem Körper, die Stoffwechsel, Wachstum und zahlreiche weitere Körperfunktionen beeinflusst. Ihr Job: stetig eine bestimmte Menge an Schilddrüsenhormonen ins Blut abzugeben. Benötigt der Stoffwechsel in bestimmten Situationen mehr Energie (z.B. bei Kälte, im Wachstum oder während der Schwangerschaft) passt die Schilddrüse ihre Hormonbildung an und gibt damit den nötigen Push… ein tolles System! 

Inhaltsverzeichnis:

Wo befindet sich die Schilddrüse und wie ist sie aufgebaut?

Die Schilddrüse sitzt an der Vorderseite des Halses. Genauer gesagt: unmittelbar unterhalb des Kehlkopfes, wo sie sich um die Luftröhre schmiegt. Sie besteht aus zwei größeren Lappen und einem Gewebeband, das beide verbindet. Diese Optik hat der Schilddrüse den Spitznamen „Schmetterlingsorgan“ eingebracht. Ihren richtigen Namen „Schilddrüse“ hat sie stattdessen – klassisch wissenschaftlich gedacht – aufgrund ihrer Lage. Sie befindet sich am Teil des Kehlkopfes, der Schildknorpel genannt wird.

Das Gewebe der Schilddrüse besteht aus vielen einzelnen Läppchen, die jeweils von einer feinen Bindegewebsschicht umhüllt sind. In den Läppchen befinden sich Bläschen, die Follikel, in denen die Schilddrüsenhormone T3 und T4 als kleine Tropfen gespeichert werden. Unter oder zwischen diesen Bläschen, im Bindegewebe der Schilddrüse, findet man einzeln oder in Gruppe sogenannte C-Zellen. Sie produzieren das Hormon Calcitonin, das den Calcium-Phosphat-Haushalt beeinflusst. Der Gegenspieler des Calcitonins, das Parathormon, wird in den Nebenschilddrüsen gebildet. Sie sind an den Schilddrüsenlappen, also den Schmetterlingsflügeln, angelagert.

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 Was macht die Schilddrüse?

Der Job der Schilddrüse mit einem Wort beschrieben? Regulation. Im Stoffwechselbereich beeinflussen die verschiedenen, in der Schilddrüse gebildeten Hormone, z.B. ob du wach wirst, Hunger hast oder satt bist. Im psychischen Bereich können sie z.B. steuern ob du ganz nervös und aufgekratzt bist oder ob du entspannt bist und alles easy siehst. Je nachdem, was gerade passt, mixt die Schilddrüse dir also, wie ein Barkeeper, den richtigen Hormon-Cocktail. 😉 

Aber woher weiß unser „körpereigener Barkeeper“ wann wir ein bisschen mehr Push brauchen und wann der Entspannungsmodus einsetzen sollte? Dafür ist das Gehirn zuständig. Besser gesagt: die Hypophyse (die Hirnanhangsdrüse) und der Hypothalamus (ein Teil des Zwischenhirns, der sich direkt über der Hypophyse befindet).

Liegt im Blut zu wenig T4 vor (das Hormon, das in den Bläschen der Schilddrüsenläppchen gespeichert wird) oder sinkt die Körpertemperatur, registriert das der Hypothalamus und startet quasi einen „Domino-Effekt“ im Körper. Er beginnt damit, dass er die Produktion von TRH (Thyreoliberin) anregt. Dieses TRH regt in der Hypophyse die Produktion von TSH (Thyreotropin) an. Zu guter Letzt regt TSH in der Schilddrüse die Produktion von T4 und T3 (Trijodthyronin) an. Die Konzentration erhöht sich und alles ist wieder in Butter. Diese Dominobahn nennt man auch thyreotropen Regelkreislauf.

 

Welche Hormone bildet die Schilddrüse?

Die Schilddrüse reguliert unseren Körper durch die Bildung von Hormonen. Die Wichtigsten sind: T3, T4, Calciton und das Parathormon. Doch wo werden diese Hormone gebildet und wie wirken sie?

T3 Trijodthyronin

 

  • Herkunft: T3 (Trijodthyronin) wird in den Thyreozyten der Schilddrüse gebildet. Allerdings werden große Mengen von T3 auch außerhalb der Schilddrüse gebildet – durch eine chemische Reaktion: die Abspaltung eines Jodatoms von Thyroxin.
  • Funktion:
    T3 hat eine drei- bis fünffach stärkere Wirkung als Thyroxin. Namensgebend sind für dieses Hormon die drei enthaltenen Iodatome. Es steigert den Energiestoffwechsel innerhalb der Zelle und regt die Freisetzung von Insulin an. Außerdem steigert es die Freisetzung von Somatotropin –  einem wichtigen Wachstumshormon.
  • Regulation: Die Produktion von T3  wird in der Schilddrüse durch TSH aus der Hypophyse gesteuert. Ist zu wenig T3 im Blut vorhanden, wird die Produktion von TSH angeregt, das die T3-Produktion anregt. Außerhalb der Schilddrüse entsteht T3 durch die Abspaltung eines Iodatomes aus T4. 

 

T4 Tetraiodthyronin oder Thyroxin
  • Herkunft: Es wird in den Thyreozyten der Schilddrüse gebildet.
  • Funktion: T4  ist länger „haltbar“ als Trijodthyronin (T3) und wird meist an der Zielzelle zu T3 umgewandelt. Im Gegensatz zu T3 enthält T4 vier Jodatome, die es bei Bedarf abspalten kann und so zu T3  wird.
  • Regulation: T3 und T4 werden von TGB, dem Thyroxin-bindenden Globulin, Transthyretin und anderen Eiweißmolekülen aufgenommen und an ihren Einsatzort gebracht. An der jeweiligen Stelle wird dann Trijodthyronin direkt in die Zelle aufgenommen oder noch aus Thyroxin gebildet.
Calcitonin (Peptidhormon)
  • Herkunft: Calcitonin wird in den C-Zellen der Schilddrüse gebildet.
  • Funktion: Es bremst die Calciumaufnahme aus der Nahrung im Darm, erhöht die Calciumaufnahme in den Knochen bzw. hemmt den Calciumabbau und führt zu einer erhöhten Ausscheidung über die Nieren. So senkt es die Calciumkonzentration im Blut.
  • Regulation: Bei einem erhöhten Calciumspiegel im Blut, wird die Produktion von Calcitonin angeregt. Gemessen wird diese Konzentration durch die sogenannten calciumsensitiven Rezeptoren auf den Zellen der Nebenschilddrüse und des Nierentubulus.
Parathormon
  • Herkunft: Das Parathormon wird in den Nebenschilddrüsen gebildet.
  • Funktion: Es führt zu einer vermehrten Aufnahme von Calcium durch den Darm, zu einem vermehrten Abbau von Knochencalcium und zu einer verminderten Calcium-Ausscheidung durch die Niere. Dadurch erhöht es die Calciumkonzentration im Blut.
  • Regulation: Bei einem erniedrigten Calciumspiegel im Blut, wird die Produktion des Parathormons angeregt. Gemessen wird diese Konzentration durch die sogenannten calciumsensitiven Rezeptoren auf den Zellen der Nebenschilddrüse und des Nierentubulus.
Jeder Dritte in Deutschland hat eine Erkrankung der Schilddrüse.

Laut dem deutschen Schilddrüsenzentrum haben etwa 1/3 der Erwachsenen in Deutschland eine Erkrankung der Schilddrüse. Die Häufigkeit steigt mit zunehmendem Alter. Auf dem Foodpunk Blog findet man einen ausführlichen Artikel über Ernährung bei Schilddrüsenproblemen.

 

Welche Funktionen übernehmen die Hormone der Schilddrüse?

  • Sie führen zu einer gesteigerten Muskelaktivität und erhöhen so die Körpertemperatur. 
  • Sie erhöhen den Sauerstoffverbrauch und regen die Atmung an.
  • Sie steigern die Herzaktivität – also den Herzschlag und den Blutdruck. 
  • Sie wirken auf das Fettgewebe und die Lymphozyten.
  • Sie regen den Abbau des Fettgewebes an und führen zu einem beschleunigten Cholesterinabbau.
  • Sie regen die Freisetzung von Insulin aus der Bauchspeicheldrüse an. 
  • Sie stimulieren die Proteinbiosynthese und führen bei einer extrem hohen Konzentration zu einem vermehrten Proteinabbau. 
  • Sie beeinflussen die Entwicklung, Differenzierung und das Wachstum aller Körperzellen. 
  • Sie sind wichtig für die Entwicklung des Nervensystems und des Gehirns. 

Welche Erkrankungen der Schilddrüse gibt es?

Die Schilddrüse ist der zentrale Knotenpunkt für den Stoffwechsel und die Entwicklung vieler Körperstrukturen. Eine Störung ihrer Funktion ist für die Betroffenen oft mit starken Einschränkungen verbunden. Man unterscheidet im Allgemeinen zwischen den 3 Formen eines Ungleichgewichts im Schilddrüsenhaushalt:

Struma aufgrund von Jodmangel

Eine Struma, umgangssprachlich meist Kropf genannt, ist eine Vergrößerung der Schilddrüse. Sie kann so dezent sein, dass man sie weder auf den ersten Blick sieht noch ertasten kann. Es gibt aber auch Fälle, in denen die Schilddrüse die Größe eines Fußballs annimmt. In Deutschland entsteht eine Struma meistens aufgrund von Jod-Mangel. Dabei wird aufgrund des fehlenden Jod-Baustoff’s nicht genug T3 und T4 gebildet. TSH signalisiert der Schilddrüse einen Mangel – sie versucht die Produktion durch eine Zellvergrößerung zu erhöhen. Zusätzlich bilden sich neue Blutgefäße und Bindegewebe. Nach und nach entsteht eine Struma.
Weitere mögliche Ursachen sind z.B. Entzündungen, eine Unterfunktion der Schilddrüse, bösartige Tumore oder bestimmte Medikamente.

Symptome:

  • In leichten Fällen treten keine Beschwerden auf.
  • Ein Druck- oder Engegefühl im Halsbereich oder Räusperzwang.
  • Wenn die vergrößerte Schilddrüse auf die Speiseröhre drückt, können Schluckstörungen auftreten.
  • Presst sie die Luftröhre zusammen, kann das Atembeschwerden verursachen.
  • Atmung sowie das Herz-Kreislauf-System können betroffen sein, wenn die Struma hinter das Brustbein wächst (retrosternale Struma).

Diagnostik:

Heutzutage ist eine Struma meist ein Zufallsbefund im Rahmen einer Routineuntersuchung. Nur selten kommen Patienten mit einem immer größer werdenden Kropf in die Arztpraxis. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verwendet folgende Skala für die Struma-Größe:

  • Grad 0: Struma nur im Ultraschall feststellbar
  • Grad 1: tastbare Vergrößerung
  • Grad 1a: tastbare Vergrößerung, die aber auch bei Rückwärtsneigung des Kopfes nicht sichtbar ist
  • Grad 1b: tastbare und bei Rückwärtsneigung des Kopfes sichtbare Vergrößerung
  • Grad 2: tastbare und schon bei normaler Kopfhaltung sichtbare Vergrößerung
  • Grad 3: sehr große Struma mit lokalen Komplikationen (z. B. Behinderung der Atmung)

Abgesehen von der Optik wird durch den TSH-Spiegel im Blut getestet. Zur genaueren Bestimmung wird der T3- und T4-Spiegel im Blut getestet.

Eine weitere Möglichkeit ist eine Szintigrafie: Ein nuklearmedizinisches Verfahren zur Darstellung von Körpergewebe. Dabei nutzt man schwach radioaktive Stoffe, die sich in verschiedenen Organen ansammeln. Die von ihnen abgegebene Strahlung wird gemessen und liefert Hinweise auf die Stoffwechselaktivität und Durchblutung des Gewebes. Diese nuklearmedizinische Untersuchung ermöglicht es bei einer Struma nodosa, kalte Knoten von warmen/heißen zu unterscheiden. Dies ist wichtig, weil es sich bei kalten Knoten auch um Schilddrüsenkrebs handeln kann.

Auch möglich ist eine Sonografie: die Anwendung von Ultraschall zur Untersuchung von organischem Gewebe. Das Prinzip ist quasi wie ein Echo, das man beim Ruf in die Berge erhält. Ein Ultraschall wird gesendet und von den aufeinanderfolgenden Schichten des beschallten Objektes mehr oder weniger stark reflektiert. Aus der Dauer des reflektierten Signals kann die Schichtstruktur des Objekts rekonstruiert werden. So lässt sich die exakte Größe der Schilddrüse bestimmen. Außerdem kann der Arzt so oft schon erkennen, ob es sich um eine Struma nodosa oder Struma diffusa handelt.

Formen der Struma:

Struma diffusa: Eine Vergrößerung ohne zusätzliche Knotenbildung der Schilddrüse.

Struma nodosa: Knotige Areale, die sich vom normalen Schilddrüsengewebe unterscheiden. Manchmal gibt es nur einen Knoten (Struma uninodosa). Häufig sind jedoch gleich mehrere verschiedene Knoten nebeneinander zu finden. Oft besteht auch die gesamte Schilddrüse nur noch aus Knoten (Struma multinodosa).

Die wichtigsten Knotenarten bei einer Erkrankung der Schilddrüse sind:

  • Schilddrüsenadenom: Entsteht aus einer Wucherung (Neoplasie) der epithelialen Schilddrüsenzellen und hat eine umgebende Kapsel.
  • Schilddrüsenzyste: Ein mit Flüssigkeit gefüllter und von einer Gewebekapsel umgebener Hohlraum.
  • Kolloidknoten: Binde- und Narbenwebe aufgrund von körpereigenen Reparatur- und Umbauvorgängen in den Bläschen der T3 und T4 bildenden Zellen.
  • Struma maligna: Ein Schilddrüsenkrebs-Tumor
Hypothyreose - Schilddrüsenunterfunktion

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion ist der thyreotrope Regelkreislauf gestört. Ein hoher TSH-Wert gibt der Schilddrüse das Signal T3 und T4 zu produzieren. Da sie nicht richtig funktioniert, kann sie nicht genug produzieren, um den Hormonspiegel ins Gleichgewicht zu bringen. Dementsprechend wird vermehrt TRH ausgeschüttet, das erneut den TSH-Wert erhöht, die Produktion von T3 und T4 wird wieder angeregt – kann aber nicht genügend produziert werden usw.

Symptome:

  • allg. verlangsamter Stoffwechsel und damit verbunden Müdigkeit
  • langsamer Herzschlag und niedriger Blutdruck
  • verlangsamte Verdauung und Darmtätigkeit – daraus entsteht Verstopfung

Da die Schilddrüsenhormone wichtige Wachstumsfaktoren beeinflussen, kann eine Hypothyreose vor allem bei Säuglingen zu einer gestörten Gehirn- und Körperentwicklung, dem sogenannten Kretinismus, führen und ist daher besonders gefährlich. Daher wird direkt beim Neugeborenenscreening nach der Geburt getestet, ob eine Schilddrüsenunterfunktion vorliegt.

Diagnostik:

Getestet wird durch den TSH-Spiegel im Blut. Zur genaueren Bestimmung wird der T3- und T4-Spiegel im Blut getestet.

Formen der Unterfunktion:

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen primärer, sekundärer und die tertiärer Hypothyreose.

  • Die primäre Hyothyreose hat eine Fehlfunktion der Schilddrüse selbst als Ursache.
  • Bei der sekundären Hypothyreose ist nicht die Schilddrüse selbst, sondern die Hypophyse betroffen, die durch eine Schädigung zu wenig TSH produziert.
  • Bei der tertiären sind Strukturen wie der Hypothalamus, die verbindenden Gefäße (Pickardt-Syndrom) oder die Rezeptoren auf den Zielzellen geschädigt.

1) Hashimoto Thyreoiditis – häufgste Form der Hypothyreose

Hashimoto wird auch chronische Immunthyreoiditis (Typ Hashimoto) genannt und gehört zur Gruppe der Autoimmunerkrankungen. Im Verlauf einer Hashimoto Thyreoiditis kommt es durch den Angriff des eigenen Immunsystems zu einer chronischen Entzündung der Schilddrüse, sodass sie nicht mehr hundertprozentig funktioniert.

2) Postpartale Thyreoiditis

Eine Entzündung der Schilddrüse, die nach der Geburt eines Kindes auftreten kann.  Im Normalfall heilt sie wieder aus – sie kann aber auch zu einer chronischen Entzündung werden. Diese Form der Unterfunktion wird durch eine hormonelle Stresssituation während der Schwangerschaft ausgelöst.

Hyperthyreose - Schilddrüsenüberfunktion

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion ist ein niedriger TSH-Wert im Blut (TSH: Der Wert der angibt: „Je niedriger ich bin, desto weniger T3 und T4 muss produziert werden.“). Der Schilddrüse wird daher suggeriert, dass die Hormonproduktion herunterfahren werden soll. Da sie aber „überfunktioniert“ wird trotzdem zu viel produziert. Die Konzentration von T3 und T4 wird zu hoch, sodass nur vermindert TRH ausgeschüttet wird. So entsteht erneut ein niedriger TSH-Wert im Blut und der Kreislauf beginnt von vorne.

Eine andere Möglichkeit für eine Hyperthyreose ist eine Störung der Hypophyse. Dabei produziert die Hypophyse mehr TSH als sie soll. Die Folge: Die Schilddrüse wird zur übermäßigen Hormonproduktion angeregt.

Eine Schilddrüsenüberfunktion kann auch durch eine extrem hohe Jodzufuhr entstehen. Kontrastmittel, die manchmal bei Röntgenuntersuchungen eingesetzt werden, können Jod enthalten und so die Hormonproduktion anregen. Aber auch eine kontinuierlich zu hohe Aufnahme durch jodhaltige Lebensmittel (Algenprodukte) kann zu einer Überfunktion führen.

Symptome:

  • Ein angeregter Stoffwechsel und damit verbunden Herzrasen
  • Nervosität
  • Gewichtsverlust
  • Zittern
  • Starkes Schwitzen
  • Schlafstörungen
  • Muskelkrämpfe
  • Brüchiges Haar und Nägel

Diagnostik:

Getestet wird durch den TSH-Spiegel im Blut. Zur genaueren Bestimmung wird der T3- und T4-Spiegel im Blut getestet.

Eine weitere Möglichkeit ist eine Szintigrafie: Ein nuklearmedizinisches Verfahren zur Darstellung von Körpergewebe. Dabei nutzt man schwach radioaktive Stoffe, die sich in verschiedenen Organen ansammeln. Die von ihnen abgegebene Strahlung wird gemessen und liefert Hinweise auf die Stoffwechselaktivität und Durchblutung des Gewebes.

Auch möglich ist eine Sonografie: die Anwendung von Ultraschall zur Untersuchung von organischem Gewebe. Das Prinzip ist quasi wie ein Echo, das man beim Ruf in die Berge erhält. Ein Ultraschall wird gesendet und von den aufeinanderfolgenden Schichten des beschallten Objektes mehr oder weniger stark reflektiert. Aus der Dauer des reflektierten Signals kann die Schichtstruktur des Objekts rekonstruiert werden.

Formen der Überfunktion:

1) Schilddrüsenautonomie

Die Schilddrüse oder bestimmte Teile von ihr beschließen, dass SIE jetzt an der Macht sind und selbst entscheiden, wann die Produktion starten soll. Signale von Hypothalamus oder Hypophyse werden von ihnen ausgeblendet. Dies führt meist zu einer erhöhten Hormonproduktion.

2) Morbus Basedow (Immunhyperthyreose)

Bei der Autoimmunerkrankung greifen körpereigene Antikörper (in diesem Fall die sogenannten TRAK TSH-Rezeptor-Antikörper) die Zellen der Schilddrüse an. Dabei „verkleiden“ sie sich als TSH und docken in der Schilddrüse an die TSH-Rezeptoren an – sie tun quasi als ob. Dadurch wird die Hormonproduktion von T3 und T4 unnötig angeregt.

Wie kann man die Schilddrüse durch Ernährung unterstützen?

Bei einem Jodmangel:

Wie man teilweise schon am Namen erkennen kann enthalten Thyroxin und Trijodthyronin Jodatome. Es ist also wichtig, sich genug Jod durch die Ernährung zuzuführen, sodass es von der Schilddrüse verwendet werden kann. Eine Möglichkeit ist Jod durch Meeresfisch (z.B. Scholle, Lachs und Kabeljau) oder Algen aufnehmen. Auch eine Versorgung durch tierische und pflanzliche Lebensmittel aus der Landwirtschaft wie  Milchprodukte, Eier, Brokkoli, Spinat, Grünkohl oder Fleisch ist möglich. Allerdings ist der Jodgehalt in deutschen Ackerböden oft zu gering, um uns ausreichend zu versorgen. Daher gibt es in Deutschland seit 1980 die Empfehlung Speisesalz zu iodieren.

Doch Achtung! Bitte nicht sofort im Onlineshop die nächsten Jodpräparate bestellen. Denn auch Jod kann überdosiert werden und sollte nur in der empfohlenen Menge dem Körper zugeführt werden. Laut der deutschen Gesellschaft für Ernährung wird eine altersabhängige Jodaufnahme von 40-80 Mikrogramm/Tag für Säuglinge, 200 Mikrogramm/Tag für Jugendliche und Erwachsene empfohlen. Die empfohlenen Mengen für Schwangere und Stillende sind etwas höher und liegen bei 230 bis 260 Mikrogramm/Tag, da hier die Versorgung des Babys miteingerechnet werden muss. In Deutschland gilt eine maximal empfohlene Tagesdosis von 500 Mikrogramm. Dieser Wert wird durch eine normale Ernährung nicht überschritten.

 

Wir bei Foodpunk verwenden in den Programmen in der Regel Meersalz, Steinsalz, Bergsalz oder Himalayasalz – alle nicht jodiert. Dafür enthält unser Plan eine große Vielfalt an Fisch und Meeresfrüchten. Ab und zu kann man auch Algen (z.B. Noriblätter – benutzt man bei Sushi) in seine Ernährung einbauen bzw. ein hochwertiges Algen- oder Jodpräparat verwenden. Noch ein Tipp: Im Bioladen erhält man jodiertes Kräutersalz oder jodiertes Steinsalz.

Fisch ist eine gute Fisch ist eine gute Quelle für Iod bei einer Erkrankung der Schilddrüse.

Ernährung bei Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion):

Auch wenn man sich denkt: „Ist doch klar! Jod regt die Produktion von Schilddrüsenhormonen an, also her damit!“ sollte man nicht übereilig sein. Während bei einer Unterfunktion, die durch einen Jodmangel verursacht wird, die Aufnahme von jodreichen Lebensmitteln helfen kann, ist sie bei Hashimoto leider falsch und kann zu einer Verschlechterung der Symptome führen. Man sollte daher nicht einfach auf „gut Glück“ vermehrt Jod zu sich nehmen, sondern erst abklären, was die Ursache für die Hypothyreose ist.

Selen ist ein wichtiger Bestandteil der Dejodinasen, der Enzyme die für die Abspaltung eines Jod-Atoms von T4 und damit für die Bildung von T3 verantwortlich sind. Daher kann es helfen die Symptome eines Mangels zu lindern. Ein Selenmangel ist aber manchmal auch eine Begleiterscheinung und nicht der Grund für die Unterversorgung der Zellen mit T3 – kann daher die Symptome nicht komplett bekämpfen.

 

Ernährung bei einer Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion):

Da der Stoffwechsel besonders angeregt ist, ist es wichtig, genügend Nährstoffe zu sich zu nehmen, um den Körper ausreichend mit Energie zu versorgen. Dabei sollte auf die Qualität der Nährstoffe geachtet werden. Wenn es zu einer medikamentösen Behandlung kommt, normalisiert sich die Hormonproduktion, der Stoffwechsel fährt herunter und auch die Kalorienzufuhr sollte wieder gesenkt werden. NoGos bei einer Überfunktion sind anregende Lebensmittel wie Kaffee oder andere koffeinhaltige Getränke, stark Teein-haltiger Tee (Schwarztee, grüner Tee,…), Cola oder Alkohol.

 

Ernährung bei Schilddrüsenerkrankungen aufgrund einer Autoimmunreaktion (Morbus Basedow und Hashimoto):

Da Kohlenhydrate generell eher zu einem vermehrten Auftreten von Entzündungen führen, sollten sie bei Autoimmunkrankheiten wie Hashimoto vermieden oder reduziert werden. Eine ketogene Ernährung macht daher besonders Sinn. Ausführliche Tipps zur Ernährung bei Hashimoto und Morbus Basedow werden in einem eigenen Artikel aufgearbeitet und folgen bald. Hier ein Grundgerüst zur ersten Orientierung:

 

  • Gesunde Fette sind durch ihre immunsuppressive Wirkung förderlich. Vor allem Omega-3 Fettsäuren wirken entzündungshemmend.
  • Auch sekundäre Pflanzenstoffe wirken entzündungshemmend. Durch eine große Menge an Gemüse oder Beeren, kann man dem Körper zusätzlich helfen, die Entzündung einzudämmen.
  • Selen wirkt antioxidativ und vermindert oxidativen Stress im Körper (der einem autoimmunkranken Organismus besonders schadet).
  • Auch Vitamin E, das z.B.in Nüssen und pflanzlichen Ölen vorkommt, kann wie Vitamin C (Paprika, Zitrusfrüchte) helfen die entzündlichen Prozesse einzudämmen.
  • Ein AIP(Autoimmunprotokoll) zeigt, was individuell gut tut.

Eine ausgewogene Ernährung unterstützt unsere Schilddrüse bei all ihren Aufgaben und auch bei einer Erkrankung kann man mit einer Anpassung der Ernährung viel zu einem besseren Leben beitragen – auch wenn in diesem Fall eine zusätzliche Behandlung durch einen Arzt notwendig und wichtig ist. Weitere Facts rund um das Thema Ernährung bei Schilddrüsenproblemen gibt es hier auf unserem Foodpunk-Blog.

Juliana ist die Autorin dieses Artikels. Sie hat nach einem Ausflug ins Pharmaziestudium in Münster an der AMD München Journalismus und Medienkommunikation studiert und ihren Bachelor in Fashion Management & Communication an der ECBM erfolgreich abgeschlossen. Nachdem sie ein Jahr beim SHAPE Magazin gearbeitet hat, wurde sie Teil des Foodpunk-Teams, wo sie nun die Science-Redaktion leitet.

Isabella ist schon lange Teil der Foodpunk Community und hält uns dort regelmäßig über ihre Entwicklung und Erfolge auf dem Laufenden. Sie ist ein Vorbild, nicht nur für Foodpunks. Deshalb teilt sie mit euch ihre Geschichte, von der verzweifelten Suche nach einer für sie geeigneten Ernährung bis zu dem Punkt, an dem sie all ihren Mut zusammenfasst und sogar ihre eigene Single veröffentlicht.  

 

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen von Isabellas Foodpunk-Geschichte.

 

 

FOODPUNK ist ein preisgekröntes Startup aus München. Wir sind ein Team aus Experten der Ernährungswissenschaft und Biochemie. Wir erstellen smarte Ernährungsprogramme, damit du dein Ziel effektiv erreichst.

Wir erstellen jeden Ernährungsplan für deine Ziele, Allergien, Intoleranzen und weitere individuelle Angaben. So kannst du optimal versorgt, satt und zufrieden dein Ziel erreichen – egal ob schlanker & fitter werden oder gesünder fühlen.

„Ständig musste jemand aufpassen, was ich gerade esse – und essen ‚darf‘.“

„Lange Zeit war ich nicht in meiner Mitte, war unzufrieden und lustlos. Psychisch sowie physisch war ich einfach nicht ganz „auf der Höhe“. 

Nach etwaigen Versuchen mit verschiedenen Ernährungsformen war ich und auch mein Umfeld auch sehr bald erschöpft. Ständig neue Informationen, ständig neue Ansprüche ans Essen, ständig musste jemand aufpassen, was ich gerade esse – und essen „darf“. Das wurde den Menschen um mich herum und mir schnell lästig.“

Long Story Short: irgendwann habe ich Foodpunk entdeckt, ich weiß gar nicht mehr genau, wo oder wie…   Man könnte aber fast sagen, dass es eine „Fügung des Schicksals“ war – hatte ich ja beinahe die Suche aufgegeben.  

Nach langer Überlegung habe ich mich letztlich durchgerungen und wählte die ketogene Ernährung. Die Umsetzung war hart, bei ketogener Ernährung muss man sich ja doch an einiges gewöhnen und einige Regeln einhalten. Und gerade, nach vielen vergangenen Fehlversuchen, war die Disziplin und auch die Motivation dafür dann doch schon eher so lala….“

Aber ich habe es versucht – nicht immer erfolgreich, aber immer wieder. Phasenweise streng, phasenweise dann wieder gar nicht, meist aber ein Mittelweg, der für mich und mein Umfeld passte. Sogar aus dem Freundeskreis kam Lob: „Das ist ja richtiges Essen, und das schmeckt auch noch sehr gut!“  

Ich war an diesem Punkt sehr erleichtert, endlich etwas gefunden zu haben, an das ich mich halten konnte, ohne große Einschränkungen zu haben. Deshalb wurde ich zum überzeugten Fan von Foodpunk und der ketogenen Ernährung.“

Damals verwendete Isabella noch unsere PDF-Challenges. Heute ist sie überzeugte App-Nutzerin und arbeitet beinahe täglich mit dem Ernährungsprogramm. Sie hat es in ihr Leben integriert. Doch nicht nur die Ernährung alleine spielt für sie eine große Rolle.

 

„Aber: Auch die dahinterstehende Community ist eine unglaubliche Bereicherung. Und durch diese Community und den Rückhalt, den man erhält, hat sich mein Selbstwertgefühl verbessert. Auch Marina (Anmerkung d.Red.: Marina ist die Gründerin von Foodpunk) war für mich mit Ihrer positiven und ehrlichen, nahbaren Art ein Vorbild. Dadurch konnte ich selbst in den letzten Jahren bereits sehr viele positive Veränderungen für mich und mein Leben bewirken. Außerdem habe ich zu neuen Hobbies gefunden wie Wandern oder Yoga, lesen und Kochen. Und ich fand wieder zurück zu meiner Leidenschaft, dem Gesang.“

 

„Durch die Entwicklung der letzten Jahre, habe ich jedoch zu meinem Mut gefunden und diesen großen Schritt gewagt.“

„Ja und Letzteres habe ich mich nun auch endlich getraut der Öffentlichkeit zu zeigen. Mittlerweile durfte ich als Support-Act für die Salzburger Rock-Band „Coperniquo“ auftreten und war als „singende Postlerin“ an einer Musical-Produktion von und mit MUS-EN: das Musical Ensemble beteiligt. Ich würde hier ungern die Chance verpassen, dem Ensemble ebenso wie euch zu danken – gerade in diesem schwierigen Jahr.

Aber das größte Erlebnis kam Ende August 2020: Die Veröffentlichung meiner Single „This is Me“ unter meinem Künstlernamen „Mary B. Happy“ (eine Anspielung auf „be happy“ – sei glücklich 😉 ).

Ich habe mich lange Zeit nicht getraut, jemand anderem zu zeigen, was ich gesanglich kann. Mir wurde es zwar immer wieder gesagt, aber ich selbst habe es einfach nicht wirklich geglaubt, zu viele Selbstzweifel.“

„Durch die Entwicklung der letzten Jahre, habe ich jedoch zu meinem Mut gefunden und diesen großen Schritt gewagt. Und jetzt bin ich nicht mehr nur Isabella, ein Foodpunk, sondern auch Mary B. Happy – und ich bin richtig HAPPY damit!“

 

Liebe Isabella, wir danken dir für deine inspirierende Erfolgsgeschichte!

Wie kann mir eine ketogene Ernährung mit meinem Lipödem helfen? Was hat Ernährung überhaupt damit zu tun? Und was sind die genauen Zusammenhänge zwischen einem Lipödem und ketogener Ernährung? Wenn du dir diese Fragen schon häufiger gestellt hast, bist du hier genau richtig, denn neben einem gut funktionierenden Stoffwechsel kann dir eine ketogene Ernährung dabei helfen die lipödembedingten Wassereinlagerungen und auch die damit verbundenen Schmerzen zu mindern. Wie und warum das funktioniert, erklären wir jetzt.

Was ist ein Lipödem?

Ein Lipödem ist eine Fettverteilungsstörung, bei der sich die Fettzellen im Körper krankhaft verändern. Dadurch vermehren sie sich unkontrolliert und können nicht durch Ernährung oder Bewegung vermindert werden. Die Erkrankung tritt (unter natürlichen Umständen) ausschließlich bei Frauen auf. Erste Symptome bemerkt man meist im Alter von 20 bis 30 Jahren – oft in Zusammenhang mit hormonellen Veränderungen wie der Pubertät, einer Schwangerschaft oder auch den Wechseljahren. Außerdem vermutet man, dass die Erkrankung vererbt werden kann, da häufig mehrere Fälle innerhalb einer Familie vorkommen.

Symptome sind:

  • auffällig rasche Zunahme, trotz unveränderter Gewohnheiten
  • symmetrische Verteilung dieser Zunahme – meist entweder an der unteren Körperhälfte wie Beine, Hüfte und Gesäß oder an der oberen Körperhälfte wie Arme, Nacken und oberer Rücken
  • Rumpf, Hände und Füße bleiben von der Zunahme unberührt
  • Wassereinlagerungen und damit einhergehender Druckschmerz
  • Orangenhaut bzw. wellige Haut mit Knötchenbildung unter der Haut
  • Neigung zu blauen Flecken
  • Im weiteren Verlauf: Wulstbildungen vor allem an den Oberschenkelinnenseiten

Wichtig: Ein Lipödem kann man nicht nur mit Übergewicht bekommen. Allerdings macht Übergewicht es schwieriger, ein Lipödem zu erkennen.

 

Wie kann mir die ketogene Ernährung bei meinem Lipödem helfen?

Zuerst muss gesagt sein: das zusätzliche Volumen bei einem Lipödem entsteht nicht durch substanzielles Fett wie bei einer Überernährung. Daher kann man ein Lipödem auch nicht durch eine Diät „entfernen“. Forscher gehen davon aus, dass sich die Fettzellen mit Flüssigkeit füllen, die sich anschließend zwischen den Zellen ablagert. Sehen kann man das bei der, auch in jungen Jahren, oft sehr ausgeprägten Cellulite. Die nun prall gefüllten Fettzellen drücken auf Lymphgefäße und Venen im Gewebe. Durch den Druck werden diese angeregt mehr Wasser abzugeben, das sich nun wieder in den Zwischenräumen der Fettzellen ansammeln kann. Es ist wie ein Teufelskreis. Das Gewebe füllt sich im Laufe des Tages mit immer mehr Wasser, bis man als Lipödem-Betroffene das Gefühl hat, die Haut würde platzen.

Wenn man sich kohlenhydratarm ernährt, leidet man weniger unter den Wassereinlagerungen und auch die Druckschmerzen werden gemindert. Das Hautrelief glättet sich.

Warum ist das so? Durch Glucose in Kohlenhydraten wird Glykogen gebildet. Dieses ist als Energielieferant in den Muskeln und der Leber gespeichert. Natürlich brauchen wir Energie in unserem Körper – sonst könnten wir nicht existieren. Bei der ketogenen Ernährung bringen wir unseren Körper allerdings dazu, die Energie aus den Fettreserven zu ziehen. Die Glykogenspeicher werden nicht wieder aufgefüllt und nach und nach abgebaut. Was das mit dem Wasser zu tun hat? Ein Gramm Glykogen bindet 4 Gramm Wasser in unseren Muskeln. Wird das Glykogen abgebaut, kann auch das Wasser abfließen. Weniger Wasser = weniger Einlagerungen = weniger Schmerzen. It’s magic.

Neben den Wassereinlagerungen kann das Fettgewebe in den vom Lipödem betroffenen Regionen zusätzlich schleichende Entzündungen aufweisen. Diese reizen die Nerven und verursachen damit Schmerzen. Eine ketogene Ernährung hemmt Entzündungsfaktoren und kann so schmerzlindernd wirken.

WOHER KOMMEN DIE ENTZÜNDUNGSFAKTOREN?

Der Hintergrund von Entzündungsfaktoren ist wirklich eine Wissenschaft für sich. Bei der ketogenen Ernährung ist der Transkriptionsfaktor NF-κB besonders wichtig. Er reguliert Gene, die bestimmen, in welchem Maße das Immunsystem reagiert. Ist NF-κB aktiv unterwegs, werden mehr Botenstoffe wie z.B. Prostaglandin E2 gebildet. Dieses bewirkt eine Schwellung des Gewebes und erhöhtes Schmerzempfinden. Man hat beobachtet: wenn der Transkiptionsfaktor NF-κB gehemmt wird, kann auch die Entzündung gemildert werden. Klingt easy, oder? Warum macht man das dann nicht einfach? Das Problem: bei dieser Hemmung sind so viele Rezeptoren und Botenstoffe beteiligt, dass man quasi an jeder Weggabelung des Signals einen Faktor stoppen oder aktivieren könnte… ergo: man weiß die Lösung noch nicht.

Eine verminderte Kohlenhydrataufnahme wie bei einer ketogenen Ernährung kann die Bildung von NF-κB blockieren. Das Schlüsselelement dabei ist die geringere Aufnahme von Glucose. Fehlt diese, wird der Signalweg von NF-κB gestört, was bedeutet: weniger Entzündungen. Nimmt man stattdessen viel Glucose zu sich, fördert man die Entzündungen im Körper.

Warum dann nicht einfach nur eine Diät machen? Warum ketogene Ernährung?

Durch die hohe Fettaufnahme bei ketogener Ernährung wird, wenn diese richtig zusammengesetzt ist, auch eine erhöhte Menge an anti-entzündlichen mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Omega-3) aufgenommen. Diese können über die Bindung an spezielle Rezeptoren (PPARs) Entzündungsreaktionen verringern.

Was ist eine ketogene Ernährung?

Auf den ersten Blick: Low Carb, High Fat. Natürlich steckt aber noch ein bisschen mehr dahinter. Die ketogene Ernährung zeichnet sich dadurch aus, dass durch Menge und Auswahl an Zutaten Ketonkörper gebildet werden. Sie ist „ketogen“ – „Ketonkörper generierend“.

Was sind diese Ketonkörper? Spezielle Moleküle, die in der Leber aus Fettsäuren entstehen. Als Energieträger liefern sie Gehirn, Muskulatur und anderem Körpergewebe die Energie, die diese brauchen, um zu funktionieren. Wenn eine erhöhte Anzahl an Ketonkörpern im Blut vorhanden ist, bezeichnet man diesen Zustand als Ketose: einen erhöhten Fettverbrennungszustand, der, wir erinnern uns, gleichzeitig Glykogen abbaut und die Wassereinlagerungen vermindert.

Um den Zustand der Ketose zu erreichen, solltest du deine Ernährung in folgender Reihenfolge zusammensetzen: 

  • Sehr wenig Kohlenhydrate
  • Moderater Eiweißkonsum
  • Hauptenergielieferant: Fett

Bei einer gesunden ketogenen Ernährung ist Gemüse dein bester Freund. Besonders grünes Gemüse enthält so wenig Kohlenhydrate, dass du große Mengen essen kannst, ohne deine Ketose zu beeinträchtigen. Doch Achtung: Wurzelgemüse hat einen hohen Kohlenhydratanteil und sollte bei der ketogenen Ernährung besser vermieden werden. Rotes und gelbes Gemüse wie Paprika und Karotten kannst du in Maßen genießen. Neben Gemüse sind Proteine wichtig für deinen Körper. Sie machen dich satt und erhalten deine Muskulatur. Ideal ist hochwertiges Protein aus tierischen Quellen – Eier, Fisch, Fleisch. Da Fett dein Hauptenergielieferant ist, kannst du hier gerne zur fetten Variante greifen wie z.B. Lachs. Gut sind außerdem hochwertige Fettsäuren aus Kokosöl, Avocado, Olivenöl oder Nüssen (besonders Macadamias). 

Wie setze ich die ketogene Ernährung mit Lipödem um?

Du hast noch 1 Mio. Fragen, wie das alles genau in deinem Fall umzusetzen ist? Keine Sorge – da haben wir die Lösung. In Kooperation mit Lipocura hat Foodpunk ein Lipödem-Programm entwickelt. Dort wird individuell für dich berechnet, wieviel und was du essen solltest, um in den Zustand der Ketose zu gelangen und damit Wassereinlagerungen und Druckschmerz zu vermindern. Unsere Ernährungsexpertin erstellt dir individuell einen Plan und bespricht eventuelle Fragen bei einem persönlichen Telefongespräch mit dir – für ein lebenswerteres Leben mit Lipödem.

Juliana ist die Autorin dieses Artikels. Nach einem Ausflug ins Pharmaziestudium an der WWU in Münster und UR in Regensburg hat sie Journalismus und Medienkommunikation an der AMD München studiert und ihren Bachelor in Fashion Management & Communication an der ECBM erfolgreich abgeschlossen. Nachdem sie ein Jahr beim SHAPE Magazin gearbeitet hat, wurde sie Teil des Foodpunk-Teams, wo sie nun die Science-Redaktion leitet.

Über 8 Jahre hinweg hatte Silvia viele Diäten probiert – nachdem sie erfolgreich 25 kg abgenommen hatte, folgten die Gewichtsschwankungen. Mal 10 kg runter, schon waren 8 kg wieder drauf.

Meist griff sie dabei auf Formula-Diäten zurück (hierbei werden Mahlzeiten durch spezielle Protein-Shakes ersetzt). Doch das Ganze hatte noch einen Haken: „Irgendwann hingen die Shakes mir zum Hals heraus. Ich bin ein absoluter Genussmensch und esse einfach gerne, sodass der Mahlzeitenersatz durch Shakes mich einfach nicht glücklich und zufrieden macht!“

 

 

FOODPUNK ist ein preisgekröntes Startup aus München. Wir sind ein Team aus Experten der Ernährungswissenschaft und Biochemie. Wir erstellen smarte Ernährungsprogramme, damit du dein Ziel effektiv erreichst.

Wir erstellen jeden Ernährungsplan für deine Ziele, Allergien, Intoleranzen und weitere individuelle Angaben. So kannst du optimal versorgt, satt und zufrieden dein Ziel erreichen – egal ob schlanker & fitter werden oder gesünder fühlen.

„Mit viel Fett abnehmen?! Wie soll das denn gehen?“

„Meine EMS-Trainerin war es, die mir Anfang des Jahres 2020 von der ketogenen Ernährung und von Foodpunk erzählte. Mit viel Fett abnehmen?! Wie soll das denn gehen? Ich konnte es nicht glauben, aber nahm mir die Zeit, mich in das Thema „ketogene Ernährung“ einzulesen. Das klang alles so toll, dass ich mich im April – nach einigen Wochen Lockdown-Völlerei – bei Foodpunk anmeldete. Es lief auch von Anfang an wirklich gut: Nach kurzer Ketogrippe war ich in Ketose, genoss die neuen, leckeren Rezepte und die riesigen Portionen! Und ich nahm auch ein paar Kilo ab. Nicht die ganz großen Mengen, aber die Lockdown-Pfunde waren zum Glück wieder weg und das ohne das Gefühl, mich einschränken zu müssen.

 

Dann kam der Sommerurlaub…“

 

Im Urlaub erwartete Silvia 10 Tage „Wohlfühlen“ und „Gönnung“, Brötchen zum Frühstück, Bratkartoffeln zum Abendessen, zwischendurch Kuchen. Doch was die ultimative Lebensfreude hervorbringen sollte, führte zum absoluten Gegenteil: Sie bekam Bauchschmerzen, das Essen lag ihr im Magen, sie fühlte sich müde und schlapp.

Noch im Urlaub fasste sie den Entschluss: Um ihrem Körper etwas Gutes zu tun, würde sie nach dem Urlaub den Total Body Reset* starten.

 

„Zum ersten Mal seit zwanzig Jahren bin ich zufrieden mit meinem Körper.“

„Und jetzt, 60 Tage später, fühle ich mich wie ein ganz neuer Mensch! Ich habe insgesamt 5,5 kg Fettmasse verloren und 1,1 kg Muskelmasse hinzugewonnen. Mein Körper ist deutlich definierter als vor dem TBR und meine Kleidung ist mir zu groß geworden. Zum ersten Mal seit zwanzig Jahren bin ich zufrieden mit meinem Körper.

 

Aber das Allerbeste ist gar nicht die Zahl auf der Waage oder die neue Kleidergröße! Es ist eindeutig mein neues Lebensgefühl: Ich fühle mich geistig und körperlich total fit, habe einen äußerst erholsamen Schlaf, sodass ich sogar morgens um 5:30 Uhr ausgeruht aufstehen kann, schaffe durch die Energie und die erhöhte Leistungsfähigkeit mein tägliches Arbeitspensum viel besser und bin dadurch viel zufriedener mit mir. Ich habe das Gefühl, mein Leben im Griff zu haben und nicht umgekehrt!“

„Durch die Action Steps habe ich es geschafft, nach und nach neue Gewohnheiten in meinen Alltag zu integrieren.“

„Daher kann ich den Total Body Reset* nur empfehlen. Man bekommt in den verschiedenen Themenwochen über das Thema Ernährung hinaus viele interessante und vor allem hilfreiche Informationen, zum Beispiel zu den Themen Schlaf, Motivation oder Bewegung und das in leicht verdaulichen Portionen. Ich habe mich jeden Tag auf den Artikel und den neuen Action Step gefreut. Durch die Action Steps habe ich es geschafft, nach und nach neue Gewohnheiten in meinen Alltag zu integrieren und auch meine Denkweise und meine Einstellung zu mir selbst zu verbessern.

 

Und in der Facebook-Community trifft man immer auf Gleichgesinnte, die bei geteilten Erfolgen großzügig Lob spenden oder auch mit Tipps zur Seite stehen, wenn es mal nicht läuft.

 

Ich freue mich weiterhin jeden Tag auf die leckeren Gerichte und insgesamt auf mein Leben im Foodpunk-Lifestyle! Vielen Dank, Foodpunk!“

 

*Total Body Reset: Das 60-Tage Programm ist eine Challenge, die du im Rahmen deiner Mitgliedschaft im Foodpunk Ernährungsprogramm machen kannst..

 

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Nimmst du an den Beinen immer mehr zu, obwohl du Sport machst und auf deine Ernährung achtest? Hast du oft Schmerzen bei Berührung oder Schwellungen, die im Laufe des Tages immer schlimmer werden? Eine Möglichkeit, die du vielleicht noch nicht bedacht hast: Diagnose Lipödem.

Was ist ein Lipödem?

Beginnen wir ganz klassisch mit einer Übersetzung, denn der Begriff „Lipödem“ kommt aus dem Altgriechischen. „Lip“ bedeutet Fett, „Ödem“ bedeutet Schwellung. Wörtlich übersetzen kann man so aber nicht, denn die Schwellung bezieht sich nicht auf „lip“ (das Fett), sondern auf die Wassereinlagerungen, die sehr häufig bei einem fortschreitenden Lipödem auftreten. Diese Einlagerungen sorgen für den Schmerz, der z.B. bei Berührungen auftritt. Zusätzlich können Lymphödeme – sicht- und tastbare Flüssigkeitsansammlungen im Interstitum (Zwischenzellraum) – entstehen.

Solltest du gerade denken „Hä, jetzt nochmal, Lipö-lymph-was? Und warum tut es dann weh?“ Keine Sorge… wir klären das jetzt – Schritt für Schritt. Let’s go.

Wie entsteht ein Lipödem?

Meistens wird ein Lipödem als Fettverteilungsstörung definiert. „Falsch verteiltes Fett… haha, das hab ich auch“ denkt sich jetzt jeder Zweite. Doch halt: damit ist nicht das normale Körperfett gemeint, das wir durch Sport oder Ernährung beeinflussen können. Ein Lipödem wird nicht durch Adipositas verursacht. Auch schlanke Menschen können die Fettstoffwechselstörung bekommen.

Die Anzahl der Fettzellen steht bis zum 20. Lebensjahr fest. (Außer bei einer sehr hohen Gewichtszunahme – dann wird nochmal neu aufgelegt.) Grundsätzlich ist es so: wenn wir Fett im Körper anlagern füllen sich unsere Fettzellen – wenn wir abnehmen leeren sie sich. Die Anzahl bleibt immer gleich.

Beim Lipödem ist das ein wenig anders. Die Fettzellen füllen sich nicht nur, sondern verändern ihre Struktur. Das Gewebe wird quasi „krank“. Auf einmal vermehren sich die Fettzellen wieder anstatt sich „nur“ zu füllen… und niemand ruft „Stop“. 

Was deutet auf ein Lipödem hin?

Die Vermehrung der Fettzellen bei einem Lipödem findet fast immer symmetrisch statt. Wenn der linke Oberschenkel neue Fettzellen bildet, zieht der rechte Oberschenkel mit. Das erscheint auf den ersten Blick nicht ungewöhnlich. Auch wenn wir zunehmen verteilt sich das Fett relativ gleichmäßig. Auffällig wird es, wenn man sehr schnell sehr viel zunimmt und das Volumen an bestimmten Stellen zu „explodieren“ scheint. Am häufigsten erfasst das Lipödem entweder nur den unteren Teil des Körpers  (Beine, Hüfte, Gesäß) oder nur den oberen Bereich (Arme, Nacken, Rücken am Übergangsbereich zum BH). Hände, Füße und Rumpf bleiben dagegen schlank, was zu unüblichen Proportionen führen kann. 

Außerdem vermehrt sich bei einer Lipödem-Erkrankung das Bindegewebe in der Unterhaut (Subkutis) und bildet kleine Narben, die man als kleine runde Knoten ertasten kann. Diesen Prozess nennt man Fibroisierung.

Was ist ein sekundäres Lymphödem bei einem Lipödem?

Kurz gesagt: eine chronische Schwellung im Gewebe.

Die Blutkapillaren in der Unterhaut werden durchlässiger und im Gewebe sammelt sich Flüssigkeit, die eigentlich nicht in diesen Mengen dorthin gehört. Gleichzeitig funktioniert das Lymphsystem (= der Transporter für diese Flüssigkeit) nicht mehr richtig. 

Was macht das Lymphsystem?

Das Lymphystem ist die Kläranlage des Körpers und für Immunabwehr und Entwässerung des Gewebes zuständig. Täglich laufen 2 bis 3 Liter Flüssigkeit durch den Körper und transportieren Krankheitserreger und Fremdpartikel hinaus. Dabei verläuft es mehr oder weniger parallel zum Blutgefäßsystem.

Also sammelt sich eine immer größere Wassermenge zwischen den Zellwänden an, die Haut dehnt sich an der Stelle aus: ein sekundäres Lymphödem entsteht. Der Unterschied zur Lipödem-Schwellung: ein Lymphödem tritt meist einseitig auf und betrifft auch Hände oder Füße.

Zusammenfassung: Lipödem Merkmale

  • tritt symmetrisch auf – meistens an Beinen und Gesäß, manchmal auch an den Armen
  • Hände, Füße und Rumpf bleiben unbeeinträchtigt
  • der Körper wirkt oft unproportional
  • Orangenhaut bzw. wellige Haut mit Knötchenbildung unter der Haut
  • anfangs schmerzfrei
  • Lymphödembildung
  • dadurch unangenehmes Spannungs- und Druckgefühl
  • verstärkte Berührungsempfindlichkeit der Haut
  • Neigung zu blauen Flecken
  • Im weiteren Verlauf: Wulstbildungen vor allem an den Oberschenkelinnenseiten

Welche Stufen gibt es bei der Lipödemerkrankung?

Der Schweregrad der Lipödemerkrankung ist meist in 3 Stufen aufgeteilt.

Grad 1

  • Orangenhaut: glatte Hautoberfläche mit gleichmäßig verdickter Unterhaut (nicht mit Cellulite zu verwechseln)
  • Reiterhosen

Grad 2

  • Unebene, überwiegend wellenartige Hautoberfläche
  • Knotenartige Strukturen in verdickter Unterhaut

Grad 3

  • Grobknotige Hautoberfläche mit größeren Dellen
  • Ausgeprägte Umfangsvermehrung mit überhängenden, grob deformierten Gewebeanteilen (Wammenbildung)

Wer kann von einem Lipödem betroffen sein?

Ein Lipödem tritt hauptsächlich bei Frauen auf. Meist beginnen die Symptome zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr. Als Auslöser werden hormonelle Umstellungen wie die Pubertät oder eine Schwangerschaft vermutet. Das würde erklären, warum manche Frauen auch in oder nach den Wechseljahren an einem Lipödem erkranken. Tatsächlich ist sich die Forschung noch nicht einig, was genau die Gründe für ein Lipödem sind. Auffällig ist eine Häufung innerhalb der Familie. Man glaubt daher, dass die Veranlagung für ein Lipödem vererbt wird.

Männer sind selten bis gar nicht von der Fettverteilungsstörung betroffen. Wenn, treten Lipödeme bei Männern meist in Verbindung mit anderen Erkrankungen oder Behandlungen auf, die den männlichen Hormonhaushalt beeinflussen (wie z.B. ein Prostatakarzinom). Ein natürliches Auftreten ohne Vorerkrankung ist bei Männern bisher nicht bekannt.

Good to know: Die Forschung ist sich noch nicht sicher, ob zuerst das Lipödem entsteht (Fettzellen verändern sich krankhaft) und dadurch die Blutkapillaren durchlässiger werden (Lymphödem entsteht) oder anders herum. Was war zuerst: Huhn oder Ei… ihr kennt das.

Gibt es Langzeitfolgen bei einem Lipödem?

Durch die unproportionale Gewichtsverteilung bei einem Lipödem kann es dazu kommen, dass du dich anders bewegst, als es deinem natürlichen Gang entsprechen würde. So entwickeln sich mit der Zeit Fehlstellungen der Gelenke, die zu einem vorzeitigen Gelenkverschleiß führen.

Verwechslungsgefahr – Lipödem vs. Extremitäten-Lipohyperthrophie

Nicht immer steckt hinter den Beschwerden ein Lipödem. Eine zweite Erkrankungsform ist sehr ähnlich. Die Extremitäten-Lipohypertrophie sieht optisch fast genauso aus, verursacht aber im Gegensatz zum Lipödem keinen Druckschmerz. Auch sie ist genetisch bedingt und äußert sich durch vermehrtes Fettgewebe an Oberschenkeln und Oberarmen. Dieses kann durch Diät oder Bewegung nicht reduziert, aber zumindest im Zaum gehalten werden. Bei Übergewicht schreitet sie weiter voran. In seltenen Fällen kann eine Lipohypertrophie auch zu einem Lipödem führen.

Wie wird ein Lipödem behandelt?

Wir wissen ja schon: Fettzellen können nur geleert, aber nicht abgebaut werden. Auf natürlichem Wege ein Lipödem komplett zu entfernen ist daher leider nicht möglich. Allerdings gibt es einige Behandlungsmethoden, mit denen man die Symptome verbessern und neue Fettablagerungen vermeiden kann. Wir stellen hier 3 Therapiemöglichkeiten vor.  Als letzten Schritt sprechen wir noch über die Liposuktion – auch Fettabsaugung genannt. Die einzige Option, um die Anzahl Fettzellen zu verringern.

Kompressionstherapie

Kompression bedeutet Druck. Diesen übt man durch Kleidung aus, die speziell für diesen Zweck angefertigt wird. Man versucht quasi die Flüssigkeit aus dem kranken Fettgewebe rauszudrücken und so den Spannungsdruck zu lindern.

Zum Vergleich: ein Schwamm voll Wasser, dem man eine sehr enge Socke anzieht. Das Wasser wird aus dem Schwamm herausgedrückt und fließt ab. Zusätzlich schützt die Socke den Schwamm sich wieder mit Flüssigkeit vollzusaugen und auszudehnen.

Genau dieselbe Technik wendet z.B. eine Kompressionshose bei unserem Fettgewebe an.

Manuelle Lymphdrainage

Dabei wird mit einer speziellen Massagetechnik das Lymphsystem angeregt. Der Therapeut arbeitet mit kreisförmigen Bewegungen, Dehnreiz, intermittierendem Druck und Sogwirkung. Dadurch wird der Abtransport der Flüssigkeit gesteigert und der Druck auf’s Gewebe lässt nach.

Apparative intermittierende Kompression (AIK)

Die Kompression des Gewebes erfolgt hierbei über eine spezielle Manschette, die mit Luft gefüllt wird und so Druck ausübt. Sie erinnert an ein Blutdruckmessgerät – nur in sehr groß. Es passen z.B. beide Beine hinein. Das Anziehen der Manschette macht man auch nicht  zuhause, sondern bei einem Therapeuten. Danach füllen sich nach und nach hintereinander liegende Luftkammern. Gestartet wird an dem Punkt, der am Weitesten vom Herzen entfernt ist – man arbeitet also zum Herzen hin wie bei einer Entspannungsmassage. Nach einiger Zeit lässt der Druck gleichmäßig nach und baut sich nach einem Intervall neu auf.

Liposuktion

Eine Liposuktion ist die einzige Möglichkeit die krankhaft erhöhte Fettzellenmenge zu verringern.

Vorteile:

  • Weniger Fettgewebe = weniger Einlagerungsmöglichkeiten für Flüssigkeit
  • Viele berichten über eine Verbesserung der Schmerzempfindlichkeit
  • Die Proportionen werden optisch angeglichen

Nachteile: 

  • Eine Verbesserung der Schmerzempfindlichkeit ist nicht garantiert
  • Die Fettzellen können neu gebildet werden – es ist also keine langfristige Lösung
  • Hohe OP-Kosten

Die Kosten können zwischen 2000€ und 10000€ liegen und werden selten von der Krankenkasse übernommen. Nur bei Stadium 3 gibt es seit Januar 2020 Unterstützung durch die gesetzlichen Krankenkassen. Allerdings gibt es auch hier immer wieder Ausnahmen. Wer auf der sicheren Seite sein will: nachfragen.

Bereiche die für eine Liposuktion beim Lipödem in Frage kommen:

  • Beine außen von der Hüfte bis zum Fußgelenk
  • Arme von der Schulter bis zum Unterarm
  • Beine innen von der Leiste bis zum Fußgelenk

Zusätzlich zu den medizinischen Therapien ist ein gesundes Körpergewicht die effektivste Methode, um ein Lipödem zu bekämpfen. Must have beim Leben mit Lipödem sind daher: Bewegung und gesunde Ernährung.

Wie kann Sport bei einem Lipödem helfen?

Wenn du regelmäßig Sport machst, sorgst du nicht nur für einen leistungsfähigeren Körper. Die Bewegung feuert das Lymphsystem an, sodass die Wassereinlagerungen, die den drückenden Schmerz verursachen, ausgeschieden werden. Außerdem wird dein Gewicht gehalten oder Übergewicht abgebaut  – perfekte Voraussetzung um die Lipödembeschwerden in den Griff zu kriegen.

Welcher Sport ist gut für mich mit Lipödem?

Bewegung ist bei einem Lipödem das Must have, um Wassereinlagerungen ab- und Kraft aufzubauen. Egal ob du spazieren gehst oder eine Sportart ausübst… mach alles in deinem Tempo und schaue, was dir gut tut. Aber mach es! Denn der Grundsatz ist: egal was, Hauptsache bewegen.

 

  • Perfekt sind alle Sportarten, die im Wasser stattfinden, da man sich durch die Auftriebskraft leichter und beweglicher fühlt – klassisches Schwimmen oder vielleicht mal fancy Aqua-Zumba? Die Gelenke werden auch noch geschont… was will man mehr?
  • Keine Wasserratte? Dann ab auf’s Rad oder an die Geräte im Fitnessstudio.
  • Eine Sportart, die sich zuerst schwierig anhört, aber bei frühen Stadien trotzdem funktionieren kann ist joggen oder walken. Wer sowieso schon nur unter Schmerzen seine Beine anheben kann, denkt sich jetzt „Wie soll das denn gehen?“. Doch beim Laufen wird die Skelettmuskulatur der unteren Extremitäten und der tiefen Rumpfmuskulatur angeregt. Durch den zusätzlichen Muskeldruck wird das Lymphsystem bei der Entwässerung des Gewebes unterstützt. Entzündungsbotenstoffe werden abtransportiert und Schmerzen gelindert. Durch Kompressionskleidung wird dieser Effekt sogar noch verstärkt.

Wie kann Ernährung bei einem Lipödem helfen?

Schmerzen können bei einem Lipödem nicht nur aufgrund von Wassereinlagerungen entstehen. Auch schleichende Entzündungen können die Nerven reizen und zu noch stärkeren Wassereinlagerungen führen.

Eine ketogene Ernährung hemmt die Entzündungsprozesse, die bei einer Lipödemerkrankung entstehen können.

Entscheidende Kriterien für eine ketogene Ernährung sind:

  • Sehr kohlenhydratarme Ernährung
  • Insulinausschüttung minimal
  • Fettverbrennung stark erhöht
  • Leber produziert Ketonkörper aus Fettsäuren

Dadurch, dass weniger Kohlenhydrate durch die Nahrung aufgenommen werden, wird auch weniger Wasser im Körper eingelagert. Das bedeutet: weniger Schwellungen und dadurch auch weniger Schmerzen. 

Beim Lipödem-Programm von Foodpunk verzichten wir zusätzlich auf Milchprodukte, da sie bei manchen Menschen zu Entzündungen und Wassereinlagerungen im Körper führen können.

Wie kann ich erkennen, ob ich ein Lipödem habe?

Last but not least, haben wir dir einen Fragenkatalog erstellt, bei dem du selbst testen kannst, ob du möglicherweise an einem Lipödem leidest. Falls du vieles davon mit „Ja“ beantworten kannst, vereinbare am Besten einen Termin mit deinem Lymphologen.

 

  • Hast du eine auffallend unproportionale Fettverteilung zwischen Ober- unter Unterkörper?
  • Sind deine Hände und Füße nicht von den Schwellungen betroffen?
  • Hast du immer wieder blaue Flecken (Hämatome), ohne zu wissen, woher sie kommen?
  • Fühlen sich deine Beine schwer an, wenn du mehrere Stockwerke hochlaufen musst?
  • Schwellen deine Ober- oder Unterschenkel im Laufe des Tages merklich an?
  • Hast du auch noch Schmerzen an den Beinen, wenn du abends ruhig im Bett liegst?
  • Haben deine Beschwerden in der Pubertät, nach der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren begonnen bzw. zugenommen?
  • Leiden weibliche Verwandte unter ähnlichen Symptomen?
  • Hast du ausgeprägte Cellulite an den Beinen?
  • Empfindest du häufig Schmerzen bei Berührungen?
  • Nimmst du an den Beinen trotz richtiger Diät und regelmäßigem Sport nicht ab?
  • Nimmst du kontinuierlich (v.a. an den Beinen) zu, obwohl du auf deine Ernährung achtest?

Du möchtest deine Ernährung mit kompetenter Unterstützung umstellen und dabei auch noch deine Lipödem-Beschwerden lindern?

Mit einem individuell auf dich zugeschnittenen Ernährungsplan zeigen wir dir, was dir und deinem Körper gut tut. Außerdem gibt es bei unserem Lipödemprogramm noch viele tiefergehende Informationen & wertvolle Tipps und Tricks, wie du dein Leben mit Lipödem durch Sport und Ernährung bestmöglich verbessern kannst.

„Keto ist keine Diät. Es ist mein Leben neben dem Lipödem geworden.“

 

Mit dem Lipödem verbindet man häufig vor allem ein Bild: sehr dicke, schwammige Beine mit Dellen und blauen Flecken.

Dieses Bild ist jedoch nur ein Teil der Erkrankung.

 

Katharina leidet unter einem Lipödem – auch, wenn man es auf den ersten Blick nicht vermuten würde. Es ist Stadium I.

Doch was man nicht sieht, sind die Schmerzen an betroffenen Stellen, der psychische Leidensdruck und die daraus resultierenden Einschränkungen im Alltag.

 

Mit der ketogenen Ernährung hat Katharina einen Weg gefunden, dem Lipödem entgegenzuwirken und das Leben wieder in vollen Zügen zu genießen:

 

 

FOODPUNK ist ein preisgekröntes Startup aus München. Wir sind ein Team aus Experten der Ernährungswissenschaft und Biochemie. Wir erstellen smarte Ernährungsprogramme, damit du dein Ziel effektiv erreichst.

Wir erstellen jeden Ernährungsplan für deine Ziele, Allergien, Intoleranzen und weitere individuelle Angaben. So kannst du optimal versorgt, satt und zufrieden dein Ziel erreichen – egal ob schlanker & fitter werden oder gesünder fühlen.

„Ich hatte in meinem bisherigen Leben bereits alle Diäten ausprobiert, die es auf dem Markt gibt.
Alle ergaben nur eine Verschlechterung, denn durch Hungern, hohen Eiweißkonsum usw. hatte ich nur noch mehr Schmerzen und wurde immer dicker.

 

Durch eine Freundin hörte ich von Ketogener Ernährung. Im ersten Moment war ich sehr skeptisch und wusste nicht wie ich ohne Kohlenhydrate überleben soll, aber Probieren geht über Studieren.“

 

„Nun habe ich Spaß am Leben und am Sport“

„So habe ich mir von Foodpunk einen Keto Plan erstellen lassen und merkte relativ schnell, dass die Wassereinlagerungen und Schmerzen deutlich weniger wurden.
Ich habe auch abgenommen und das ohne Hungern – das erste Mal in meinem Leben sah ich langfristige Erfolge und vor allem ich konnte sie halten.

 

Keto ist keine Diät. Es ist mein Leben neben dem Lipödem geworden.

 

Ich danke Marina und dem gesamten Team für eure Hilfe (waren unzählige Verzweifelte Mails zwischendurch – sorry dafür).

 

Nun habe ich Spaß am Leben und am Sport – siehe Bild.“

Bei Foodpunk bieten wir ein maßgeschneidertes Ernährungskonzept für Lipödem-Patienten. Basierend auf der ketogenen Ernährung besteht es aus leckeren, individuellen Rezepten, viel Hintergrundwissen und einer engen Betreuung durch unsere Ernährungsexperten.

Schau dich doch gerne auf unserer Lipödem-Seite dazu um!

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Foodpunk erstellt deinen perfekten Ernährungsplan – basierend auf deinen Ergebnissen von Biobalance

Du hast bei Biobalance die Reaktion deines Körpers auf bestimmte Lebensmittel testen lassen und bist jetzt auf der Suche nach dem perfekt passenden Ernährungsplan? Dann bist du hier genau richtig! Gerne beachten unsere Experten bei der Erstellung deines Plans deine Ergebnisse des Blutttests.

Du kannst einzelne Lebensmittel ausschließen, die du in Zukunft meiden möchtest. Zusätzlich wird dein Ernährungsplan angepasst auf deine Aktivität, deinen Trainingsplan und deine bevorzugte Ernährungsweise (z.B. ketogen, low carb oder vegetarisch). Gerne kannst du auch einfach unsere Experten entscheiden lassen, was dich am effektivsten an dein Ziel bringt!

So funktioniert’s

Du füllst den Fragebogen aus und unsere Experten erstellen dein individuelles Ernährungsprogramm.

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1. Du nennst uns dein wichtigstes Ziel

Im Fragebogen teilst du uns mit, was dein allerwichtigstes Ziel ist. Keine Sorge, die anderen Punkte werden immer mit einfließen. Unser Ernährungsplan zum Abnehmen wird dich auch immer fitter machen, weil er auf gesunder Ernährung basiert. An dieser Stelle möchten wir einfach wissen, wo der größte Fokus liegen soll.

2. Gib uns Infos zu deinem Körper und deiner Aktivität

Nun gibst du uns Informationen zu deinem Gewicht und deiner Größe. Wenn du deinen Körperfettanteil kennst, gib auch diesen an. Ansonsten lasse den Cursor einfach bei 0.

Nun kannst du deine sportliche Aktivität und die Bewegung im Alltag genau angeben. Du möchtest, das wir deinen Trainingsplan beachten, den du von einem Trainer oder deinem Fitness-Studio bekommen hast? Kein Problem! Schicke uns die zusätzlichen Infos oder Dateien einfach nach dem Ausfüllen des Fragebogens per E-Mail an info@foodpunk.de.

3. Welche Ernährungsweise?

Nun kannst du uns sagen, ob du eine spezielle Ernährungsweise verfolgen möchtest. Ketogen, Low Carb, Paleo oder vegetarisch? Du kannst hier eine Ernährungsweise auswählen oder unseren Experten die Wahl überlassen. Wir stellen deinen Ernährungsplan dann so zusammen, dass er dich am schnellsten an dein Ziel bringt.

Du möchtest mehr über diese Ernährungsweisen erfahren? Hier geht’s zu den Hintergründen!

4. Was möchtest du ausschließen?

Nun kannst du Lebensmittel ausschließen. Möchtest du aufgrund deiner Ergebnisse von Biobalance auf bestimmte Lebensmittel verzichten? Hast du vielleicht zusätzlich eine Allergie oder Intoleranz? Wir können die verschiedensten Kombinationen von ausgeschlossenen Lebensmitteln beachten.

Die Lebensmittel, die du ausschließen möchtest, sind im Fragebogen nicht auf der Liste? Notiere sie einfach im Kommentarfeld. Gerne kannst du uns deine Biobalance-Ergebnisse auch per E-Mail an info@foodpunk.de zukommen lassen.

Laktose

Viele Menschen haben Probleme mit Laktose, auch Milchzucker genannt. Wir empfehlen dir auf jeden Fall zum Einstieg in deine Ernährung für 30 Tage auf Milchprodukte zu verzichten. Du kannst die Angaben in diesem Fragebogen jeden Monat anpassen.

Fruktose

Bei einer Fruktosemalabsorption können Lebensmittel mit Fruchtzucker nicht gut vertragen werden. Dazu gehören die meisten Obstsorten und einige Gemüsesorten.

Oxalat

Manche Menschen vertragen Oxalat nicht gut, das in vielen Gemüsesorten enthalten ist. Das ist allerdings sehr selten. Wenn du noch nie davon gehört hast, musst du diese Option mit ziemlicher Sicherheit nicht beachten.

Gluten

Unsere Ernährungspläne bei Foodpunk sind generell ohne Gluten und weizenfrei. Unsern Kunden hilft das schon nach kurzer Zeit zu gesteigertem Wohlbefinden und mehr Fitness. Wir haben diese Option trotzdem im Fragebogen aufgeführt, denn nicht jeder weiß, dass wir so arbeiten 🙂

Histamin

Manche Menschen haben eine Histaminintoleranz. Dann können geräucherte Wurst- und Fischwaren und bestimmte Gemüsesorten nicht gut vertragen werden.

Nachtschattengewächse

Manche Menschen vertragen Nachtschattengewächse nicht gut. Das sind zum Beispiel Kartoffeln, Tomaten, Paprika oder Aubergine.

5. Wir erstellen deinen Plan

Wenn wir alle wichtigen Informationen von dir haben, geht’s an die Arbeit. Unsere Ernährungswissenschaftler erstellen deinen Plan. Du findest im Fragebogen übrigens auf der letzten Seite ein Kommentarfeld, in dem du uns weitere Infos zukommen lassen kannst. Wenn du am selben Tag noch Anmerkungen hast, schreibe uns gerne eine E-Mail an info@foodpunk.de und wir können das noch beachten.

Sobald dein Ernährungsplan fertiggestellt ist, benachrichtigen wir dich. Du erhältst dann Zugang zur Foodpunk App, die dich mit ihren praktischen Funktionen im Alltag begleitet. Du kannst hier schon einmal einen Blick in die App und auf die Funktionen werfen.

 

6. Du buchst deine Foodpunk Mitgliedschaft

Nach der Buchung kannst du auf dein individuelles Ernährungsprogramm in der App zugreifen und wirst Teil der Foodpunk Community.

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