Schon bevor ich 2015 Foodpunk ins Leben gerufen habe, hatte ich mich viele Jahre mit ketogener Ernährung beschäftigt. Auch meine Abschlussarbeit handelte davon. Die ketogene Ernährung ist eine sehr wirksame Ernährung. Leider kursieren besonders im Netzt viele Missverständnisse und Fehlinformationen. Darum habe ich dir hier die wichtigsten Grundlagen über die ketogene Ernährung übersichtlich zusammengefasst.

Inhaltsverzeichnis:

Was ist ketogene Ernährung?

Was ist Ketose?

Was sind Ketonkörper?

Ist Ketose eine Diät?

Welche Vorteile hat die ketogene Diät?

Wieviele Kohlenhydrate darf ich bei „Keto“ essen?

Wieviel Protein darf ich bei „Keto“ essen?

Wieviel Fett soll ich bei „Keto“ essen?

Welche Lebensmittel darf ich bei “Keto” essen?

3 Tages-Plan für eine schnelle Ketose

Wie kann ich Ketose messen?

Ist Ketose Ketoazidose?

Wo finde ich einen Ernährungsplan für die ketogene Diät?

Wo finde ich Rezepte für die ketogene Diät?

Erfahrungen mit ketogener Ernährung

Was ist ketogene Ernährung?

Die ketogene Ernährung ist eine spezielle Form einer kohlenhydratreduzierten (Low Carb) Ernährung. Diese Ernährungsform wird dadurch definiert, dass im Körper spezielle Moleküle entstehen: Die Ketonkörper.

Definition ketogene Ernährung: Eine ketogene Ernährung wird dadurch definiert, dass durch diese Ernährung Ketonkörper gebildet werden. Sie ist „ketogen“ – „Ketonkörper generierend“.

Entscheidende Kriterien für eine ketogene Ernährung:

  • Sehr kohlenhydratarme Ernährung
  • Insulinausschüttung minimal
  • Fettverbrennung stark erhöht
  • Leber produziert Ketonkörper aus Fettsäuren
Stoffwechsel ketogene Ernährung

Was ist Ketose?

Die Ketose ist der Stoffwechselzustand, bei dem im Blut eine erhöhte Menge an Ketonkörpern vorhanden ist.

Definition Ketose: Ein Stoffwechselzustand, bei dem die Konzentration der Ketönkorper im Blut über den Normalwert erhöht ist.

Bei dieser Ketonkörperkonzentration im Blut spricht man von Ketose:

  •  < 0,2 mmol/l keine Ketose (= Normalwert)
  • 0,2-0,5 mmol/l leichte Ketose
  • 0,5-3,0 mmol/l Ketose (erreichbar durch ketogene Ernährung)
  • 3,0-6,0 mmol/l Ketose (erreichbar durch strenge ketogene Ernährung, Fasten oder Zusatz von MCT-Öl)

In diesem Artikel kannst du ausführlich zur Definition von Ketonkörpern lesen.

Was sind Ketonkörper?

Ketonkörper sind spezielle Moleküle. Sie entstehen in der Leber aus Fettsäuren und dienen als Energieträger. Das Gehirn, die Muskulatur und andere Gewebe können die Ketonkörper abbauen und Energie daraus gewinnen.

Die 3 Ketonkörper sind:

  • Beta-Hydroxybutyrat
  • Acetoacetat
  • Aceton

Der Ketonkörper Aceton wird über die Atemluft abgeatmet. Die anderen beiden Ketonkörper dienen als Energiequelle und können ineinander umgewandelt werden.

Ketonkörper sind wasserlöslich und können daher besonders gut durch das Blut transportiert werden. Sie können die Blut-Hirn-Schranke über spezielle Transporter-Kanäle passieren und werden so ins Gehirn aufgenommen, wo sie Energie liefern.

Der genaue Weg, über den Ketonkörper in der Leber entstehen, wird in diesem Artikel beschrieben.

In diesem Artikel liest du, wie sie in einzelnen Geweben – zum Beispiel Muskulatur oder Gehirn – zur Energiegewinnung abgebaut werden.

Ketonkörper

Ist Ketose eine Diät?

„Die Ketose“ an sich ist keine Diät. Sie ist „nur“ ein Stoffwechselzustand, bei dem mehr Ketonkörper im Blut sind, als normalerweise. Die „ketogene Ernährung“ oder „ketogene Diät“ ist natürlich eine Diät. Das Wort „Diät“ meint dabei aber nichts anderes als „Ernährungsweise“. Eine Diät ist nicht immer eine Abnehmkur. Es kann auch medizinische Diäten geben. So wird die ketogene Diät zum Beispiel zur Behandlung von Epilepsie im Kindesalter eingesetzt. Schon vor über 100 Jahren wurde die ketogene Diät genau für diesen Zweck entwickelt. In diesem Artikel liest du, wer die ketogene Diät erfunden hat.

Auch, wenn das Wort „Diät“ nicht immer „Abnehmkur“ bedeutet: Ein Vorteil der ketogenen Ernährung ist, dass man damit sehr leicht abnehmen kann.

Welche Vorteile hat die ketogene Diät?

Die ketogene Diät hat zahlreiche Vorteile. Durch den Verzicht auf viele Kohlenhydrate wird der Stoffwechsel umgestellt. Der Körper lernt Fett und Ketonkörper als Energiequelle zu verwenden, statt Kohlenhydrate und Zucker.

Der Insulinspiegel ist sehr niedrig, weshalb die Fettzellen sehr bereitwillig Fettsäuren abgeben. Diese Fettsäuren können dann direkt von der Muskulatur verbrannt oder in der Leber zu Ketonkörpern umgewandelt werden.

Vorteile der ketogenen Ernährung:

  • Geringe Blutzuckerschwankungen
  • Konstant niedriger Insulinspiegel
  • Hohe Fettverbrennung
  • Verbesserter Fettstoffwechsel
  • Verbesserte Ausdauerleistung
  • Ketonkörper als Energiequelle für das Gehirn
  • Weniger Heißhunger
  • Erhöhtes Gefühl von Sattheit
  • Weniger Konzentrationsschwankungen

Dies sind nur einige Vorteile der ketogenen Diät. Über verschiedene Mechanismen unterstützt sie eine Abnahme aber auch ein gesteigertes Wohlbefinden. Die ketogene Ernährung kann entzündungshemmend wirken und dadurch ein aufgedunsenes Gesicht und Hautunreinheiten verbessern. Ketonkörper können im Gehirn neuroprotektiv wirken – also schützend auf Nervenzellen – und dadurch den Verlauf einzelner Erkrankungen positiv beeinflussen.

In einzelnen Artikeln werden wir näher auf die Mechanismen dieser Vorteile eingehen. In diesem Artikel zum Beispiel, kannst du den Einsatz der ketogenen Ernährung bei einer bestimmten Erkrankung des Gehirns nachlesen.

Ketogene Ernährung und Gehirn

Wieviele Kohlenhydrate darf ich bei „Keto“ essen?

Die Menge der Kohlenhydrate, die bei einer ketogenen Ernährung erlaubt ist, ist individuell. Auch, wenn es oft behauptet wird: Die Menge an Kohlenhydraten definiert nicht eine ketogene Ernährung. Man liest oft „Keto, das ist weniger als 20 g Kohlenhydrate“ oder „Keto, das ist weniger als 5% Kohlenhydrate“. Es ist zwar richtig, dass man die Kohlenhydratzufuhr absenken muss, das allein ist aber nicht die Definition der ketogenen Ernährung, sondern Mittel zum Zweck. Es ist eine grobe Faustregel, die im Alltag sehr hilfreich sein kann, aber nicht in Stein gemeißelt. Eine Ernährung kann auch mit 30 g Kohlenhydraten oder 50 g Kohlenhydraten ketogen sein – solange sie bei dir individuell die Produktion von Ketonkörpern anregt.

Ein guter Einstieg ist es, die Kohlenhydratmenge auf 30 g pro Tag zu beschränken und diese 30 Gramm auf 3 Mahlzeiten aufzuteilen. So zum Beispiel 6 g am Morgen, 12 g mittags und 12 g am Abend.

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Wieviel Protein darf ich bei „Keto“ essen?

Eine ketogene Ernährung ist auf jeden Fall keine proteinreiche Diät. Sie ist nicht mit einer low carb high protein Ernährung zu vergleichen.

Protein wird bei der Verdauung in seine Einzelbestandteile – die Aminosäuren – aufgespalten. Diese Aminosäuren werden dann in körpereigene Strukturen eingebaut, z.B. in die Muskulatur. Werden mehr Aminosäuren aufgenommen, als der Körper braucht, werden sie zu Energie verstoffwechselt und „verbrannt“. Dazu werden Aminosäuren zuerst in Glucose umgewandelt – Zucker! Auf diese Weise erhöht ein Übermaß an Protein auch den Blutzucker- und den Insulinspiegel und behindert eine Ketose.

15-20% Protein in deiner Ernährung sind ein guter Richtwert – je nachdem wie sportlich du bist, wie hoch dein Gesamtenergiebedarf ist und ob du gerade abnehmen möchtest.

Unter 0,8 Gramm Protein pro kg Körpergewicht solltest du nicht gehen. Du musst (und solltest) aber auch nicht wie ein Bodybuilder zu jeder Mahlzeit ein 300 g Putensteak verzehren.

Wieviel Fett soll ich bei „Keto“ essen?

Fett ist dein Hauptenergielieferant in einer ketogenen Ernährung. Oft wird behauptet, dass mehr Fett zu mehr Ketose und zu höherer Fettverbrennung führt und man mit mehr Fett in der Nahrung noch besser abnimmt. Nicht ganz.

Die Ketose entsteht dadurch, dass du nur wenig Kohlenhydrate und mäßig Protein aufnimmst. Das Fett kann der Körper nun entweder durch die Nahrung aufnehmen oder aus deinen Fettzellen lösen.

“Also kann ich einfach ganz auf Fett verzichten und nur die nötige Menge an Kohlenhydraten und Protein aufnehmen und nehme NOCH schneller ab?”. Nein, so einfach ist das nicht.

Angenommen du isst 30 g Kohlenhydrate pro Tag und sagen wir du hast einen Gesamtenergiebedarf von 2000 kcal. Wenn du nun 15% Protein zu dir nimmst, sind das 75 g pro Tag. 30 g Kohlenhydrate und 75 g Protein ergeben zusammen 420 kcal. Wirklich wenig.

Um nicht in ein schädliches Kaloriendefizit abzurutschen, musst du zu jeder Mahlzeit hochwertige Fette zu dir nehmen – und zwar mehr als du womöglich gewohnt bist. Um auf die 2000 kcal zu kommen, würdest du 1580 kcal in Form von Fett aufnehmen müssen, also 175 g pro Tag.

Fett ist eine wichtige Grundlage für deine Hormonproduktion und essentiell dafür, dass das Gehirn merkt, dass du mit Energie gut versorgt bist. Würdest du nur 1200, 1000 oder weniger Kalorien pro Tag zu dir nehmen, signalisiert das deinem Gehirn eine Hungersnot und es drosselt deinen Stoffwechsel. Obwohl du weniger isst, nimmst du schlechter ab.

Gerade zu Beginn der Umstellung läuft die Freisetzung von Fettsäuren aus dem körpereigenen Fettreserven nur sehr schleppend. Freie Fettsäuren sind aber nötig, um eine stabile Ketose aufzubauen, denn Fettsäuren sind der Ausgangsstoff für Ketonkörper. Darum profitiert deine Ketose besonders zu Beginn von den Fettsäuren, die du von außen mit der Nahrung aufnimmst. Diese werden in der Leber ebenso zum Teil zu Ketonkörpern umgewandelt und dein Körper kann die Produktion und Verarbeitung von Ketonkörpern bereits trainieren, bevor deine eigene Fettverbrennung vollkommen in Gang gebracht ist.

Welche Lebensmittel darf ich bei “Keto” essen?

Bei einer gesunden ketogenen Ernährung sollte Gemüse die Hauptrolle spielen. Besonders grünes Gemüse enthält so wenig Kohlenhydrate, dass du hier große Mengen essen kannst, ohne deine Ketose zu beeinträchtigen. Wurzelgemüse solltest du bei ketogener Ernährung wegen des hohen Kohlenhydratgehalts meiden. Rotes und gelbes Gemüse wie Paprika und Karotten solltest du in Maßen genießen. Neben Gemüse benötigst du natürlich eine gewisse Menge an Protein. Das fördert die Sättigung und ist entscheidend für den Erhalt der Muskulatur. Ideal ist hochwertiges Protein aus tierischen Quellen – Eier, Fisch, Fleisch. Für eine stabile Ketose ist es zu Beginn hilfreich auf Milchprodukte zu verzichten, da diese eine höhere Insulinausschüttung verursachen als Fisch oder Fleisch. Greife bei Fisch oder Fleisch besonders zu fetteren Sorten. Denn Fett wird deine Haupt-Energiequelle sein. Ideal sind hochwertige Fettsäuren aus Kokosöl, Avocado, Olivenöl, Butter(schmalz) – aus Weidemilch oder Nüsse (besonders Macadamias).

Eine Übersicht der besten Fettquellen findest du in diesem Artikel.

Als Vegetarier solltest du besonders auf die Qualität von Milchprodukten achten. Ziegenmilchprodukte werden häufig besser vertragen als Kuhmilchprodukte. Greife stets zu den vollfetten Sorten und beachte die Kohlenhydratmenge. Pure Milch oder auch leichter Joghurt enthalten relativ hohe Mengen Kohlenhydrate – sodass du die 30 g pro Tag schnell erreichst. Es bietet sich daher an, direkt darauf zu verzichten und die erlaubten Kohlenhydrate lieber in Form von Gemüse aufzunehmen.

Als Veganer solltest du zu hochwertigen Proteinpulvern ohne Zusatzstoffe greifen. Geeignet sind zum Beispiel Mandelprotein, Kürbiskernprotein oder Hanfprotein. Auch wenn wir generell von Sojaprodukten abraten, sind fermentierte Sojaprodukte eine Möglichkeit als Veganer ausreichend Protein aufzunehmen. Fermentierte Sojaprodukte (z.B. Tempeh oder Natto) liefern nicht die selben negativen Eigenschaften wie unfermentierte Sojaprodukte (Tofu, Tofuwiener…).

Obst solltest du als Süßigkeit der Natur sehen und nur in Maßen konsumieren. Am besten in eine ketogene Ernährung passen alle Arten von Beeren.

Nicht für eine ketogene Ernährung geeignet sind:

  • Getreide (Nudeln, Haferflocken, Pizza, Brot…)
  • Kartoffeln
  • Zucker
  • Zuckerhaltige Getränke
  • Säfte und Saftschorlen
  • Süßigkeiten

3 Tages-Plan für eine schnelle Ketose

Für einen super schnellen Einstieg in die Ketose kannst du dich an diesen Plan halten:

Tag 1: Kohlenhydratspeicher leeren

  • Kohlenhydratquellen radikal streichen (Obst, Nudeln, Säfte…)
  • Auf dem Teller: 2/3 grünes Gemüse, 1/3 hochwertige Proteinquelle, 1-2 EL Kokosöl
  • Abends: 60 Minuten Krafttraining bis zur Erschöpfung

Tag 2: Ketonkörper bilden

  • Morgens: 60 Minuten Ausdauertraining, moderat
  • Frühstück: 3 Eier, 20 g Weidebutter, 200 g Salatgurke, 1 EL MCT-Öl
  • Mittags / Abends: 2/3 grünes Gemüse, 1/3 hochwertige Proteinquelle, 1-2 EL Kokosöl

Tag 3: Ketose verstärken

  • Morgens: Butterkaffee mit 20 g Weidebutter, 1 EL MCT-Öl
  • 4-5 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten
  • Mittags / Abends: 2/3 grünes Gemüse, 1/3 hochwertige Proteinquelle, 1-2 EL Kokosöl

Wie kann ich Ketose messen?

Zu Beginn empfiehlt es sich, die Ketose zu messen, um einen gutes Gespür dafür zu bekommen, wie sich Ketose anfühlt. Wenn du bereits einige Monate in Ketose warst, merkst du auch ohne Messung, wann du „drin“ bist.

Zur klassischen Messung gibt es 3 Methoden:

  • Messung von Ketonkörpern im Urin
  • Messung von Ketonkörpern im Blut
  • Messung von Ketonkörpern in der Atemluft

Die Messung im Urin ist am günstigsten, da die Teststreifen nicht allzu teuer in der Apotheke erhältlich sind. Allerdings werden im Urin nur diejenigen Ketonkörper nachgewiesen, die der Körper ausgeschieden hat. Je besser der Körper Ketonkörper zu Energie verwerten kann, desto weniger Ketonkörper werden über den Urin ausgeschieden.

Mit zunehmender Ketoadaption nimmt also die Konzentration im Urin ab.

Die Messung der Blutkonzentration ist verlässlicher und gibt immer ein genaues Bild davon, wie hoch die Ketonkörperkonzentration tatsächlich ist. Daher empfehle ich ein Blutketonmeter, das wie ein Blutzuckermessgerät funktioniert. Es gibt Kombi-Geräte für Blutzucker- und Blutketonkonzentration mit speziellen Teststreifen für die Ketosemessung.

Fortgeschrittene und diejenigen, die an einer langfristigen regelmäßigen Messung der Ketose interessiert sind, können zu einem Atem-Ketonmeter greifen: Ein Gerät, das die Konzentration von Aceton in der Atemluft misst und dadurch Rückschlüsse auf die Blutketonkörperkonzentration treffen kann. Aufgrund der hohen Anschaffungskosten ist es definitiv ein Gerät für eine fortgeschrittene Anwendung.

Tipp: Wenn du Ketostix verwendest, kannst du die Teststreifen der Länge nach halbieren und für dasselbe Geld doppelt soviele Messungen durchführen.

Ist Ketose Ketoazidose?

Im Studium der Medizin oder der Ernährungswissenschaft wird die Ketose nur am Rande angesprochen. Meist bespricht man nur die Ketoazidose. Dies führt dazu, dass viele Fachleute beides gleichsetzen. Eine gesunde (physiologische) Ketose ist aber keineswegs dasselbe wie eine Ketoazidose.

Beim gesunden Menschen mit funktionierender Bauchspeicheldrüse und normaler Insulinausschüttung, locken Ketonkörper immer ein wenig Insulin. Ein höherer Insulinspiegel führt dazu, dass Ketonkörper über den Urin ausgeschieden werden. So hält das Insulin die Ketonkörperkonzentration im gesunden Rahmen.

Nur wenn dieser natürliche Regulationsmechanismus nicht mehr funktioniert, können die Werte stark ansteigen. Dieses Risiko besteht bei Diabetes Typ I und Alkoholisums – und das nicht nur bei ketogener Ernährung. Typ I Diabetiker müssen stets auf ein richtiges Verhältnis von Zucker- bzw. Kohlenhydratkonsum und Insulingabe achten um einen schädlichen Unterzucker und die Bildung einer Ketoazidose zu vermeiden.

Wer seine Werte und die Insulindosis im Griff hat, kann aber auch als Typ I Diabetiker eine ketogene Ernährung verfolgen.

Bei dieser Ketonkörperkonzentration im Blut liegt eine Ketoazidose vor:

15-25 mmol/l Ketoazidose (beim gesunden Menschen nicht möglich, nur bei Diabetes Typ I und Alkoholismus)

 

Wo finde ich einen Ernährungsplan für die ketogene Diät?

Foodpunk Gründerin Marina beschäftigt sich seit 8 Jahren mit ketogener Ernährung und bietet seit 2015 auf Foodpunk Ernährungsprogramme an, die auf den persönlichen Bedarf berechnet sind. Mittlerweile unterstützt ein Team mit Fachgebieten im Bereich Ernährungswissenschaft, Biochemie und Fitnessökonomie alle Teilnehmer.

Wer auf eigene Faust einsteigen möchte, benötigt unbedingt eine Küchenwaage und ein Ernährungstagebuch, wie es zahlreiche Apps bieten. Dort solltest du zu Beginn alle Mahlzeiten eintragen – die App berechnet die Nährwerte. Mit der Zeit bekommst du ein gutes Gefühl dafür, wieviel du von welchem Lebensmittel essen kannst.

Wo finde ich Rezepte für die ketogene Diät?

Auf Foodpunk findest du in der Kategorie Keto-Rezepte zahlreiche schmackhafte Ideen. Mit der Zeit lernst du sehr leicht, wie du deine Lieblingsgerichte unkompliziert umwandeln kannst. Oft genügt es, die Kohlenhydrat-Beilage durch Gemüse zu ersetzen. Wie wäre es zum Beispiel mit Gemüse-Pasta oder einer Lasagne mit Zucchini-Platten? Auch Burger gelingen wunderbar ohne Brötchen. Selbst süße Sünden kannst du mit Keto-tauglichen Zutaten nachbauen.

Noch mehr Ideen findest du im Foodpunk Buch „Low Carb typgerecht“ das bei Südwest erschienen und auch im Buchhandel erhältlich ist. Es enthält 70 Low Carb Rezepte, wovon 1/3 für eine strenge ketogene Diät mit maximal 30 g Kohlenhydraten pro Tag geeignet ist.

Erfahrungen mit ketogener Ernährung

Du hast die ketogene Ernährung bereits ausprobiert und auch schon einige Zeit in Ketose verbracht? Wir sind gespannt auf deine Erfahrungen. Hinterelasse uns einen Kommentar und berichte von deiner Keto-Geschichte. Welches sind deine Lieblingsrezepte? Wie setzt du Keto im stressigen Alltag oder außer Haus um? Misst du Ketose und wenn ja, wie? Zahlreiche Erfahrungsberichte unserer Kunden findest du auf dem Blog.

Wir freuen uns auf deinen Kommentar!

Bilder: Shutterstock.com

Titelbild: Oleksandra Naumenko
Lachs, Nüsse und Öl: Kerdkanno
Laufschuhe: Daxiao Productions

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