Uns hat neues Feedback erreicht – Challengerin Anne hat sich ganz besonders viel Zeit dafür genommen:

 

Anne B. / 34, Challenge: Burn The Fat (Ziel: Abnehmen)

Lob:

Geschmack:
Bombe! Ehrlich, es hat mir so extrem gut geschmeckt, dass ich die Mahlzeiten genoßen habe, als wären es Treats, als würde ich mir etwas außergewöhnliches gönnen. Und das bei so ziemlich jeder einzelnen Mahlzeit! Das hätte ich so nicht erwartet. Dieser Luxus, viel (gesundes!!!) Fett zum kochen verwenden zu können,  Avocado in großen Mengen zu essen, ja sogar Bacon zum Frühstück! Waaaaahnsinn!!! Sicher, wenn mein Freund sich Nudelauflauf gemacht hat, hab ich mir schon manchmal gedacht „Kohlenhydrate sind ja schon irgendwie lecker“. Aber das Gefühl hat nie lange vorgehalten, ich war einfach echt zufrieden mit allem was ich auf dem Teller hatte.

Portionsgröße:
Endlich satt essen und trotzdem abnehmen! Klingt wie ein Werbespruch? Fühlt sich auch so an, stimmt hier aber wirklich. Die Portionen waren teilweise so groß dass ich kämpfen musste, sie zu schaffen. Zoodles aus 430g Zucchini? Das ist echt viiiiiiiiiiiieeeeel auf dem Teller! Aber auch hier schafft der geniale Tauschrechner (siehe weiter unten im Text) Abhilfe. Wenn einem das Gemüse zu viel (oder zu wenig) ist, dann tauscht man es gegen ein anderes, was mehr (oder weniger) Kohlenhydrate enthält und schon reduziert (erhöht) sich die Menge. Auch wenn ich diese Option eigentlich kaum genutzt habe, ich mag das Gefühl, eine richtig gute große Portion gegessen zu haben.

Rezepte:
Die Rezepte sind ganz offensichtlich erprobt und gut durchdacht. Man kann sie problemlos nachkochen, sie gelingen (fast) immer, sind problemlos verständlich und (last but not least) liebevoll gestaltet. Ach und übrigens: Ich habe neue Lebensmittel für mich entdeckt! Fenchel fand ich bisher immer grauslig. Kannte ihn aber auch nur in der „zu-Tode-gedünstet“-Variante. Inzwischen ist in etwas Ghee angebratener Fenchel eines meiner absoluten Lieblingsgemüsesorten! Oder Papaya – pur mag ich die nicht so gerne. Aber sie schmeckt fantastisch in Salaten, Pancakes, Smoothies. Und überhaupt: es sind so viele tolle Tipps dabei, wie man altbekannte Lebensmittel in neuen spannenden Variationen zubereiten kann!

Heißhunger:
Zum ersten mal in meinem Leben (und ich habe schon mehrfach Anläufe zur Ernährungsumstellung unternommen!!): Fast gar nicht! Jedenfalls weniger als ich jemals zuvor erlebt habe. Man merkt richtig, wie der Körper umstellt und wie dieses „Zucker macht Lust auf mehr Zucker“ weg fällt. Wie das „Sucht-Verhalten“ weniger wird. Klar, ab und zu denkt man sich, hmmmm, der Kuchen da sieht aber lecker aus. Aber dieses Gefühl von „ich MUSS jetzt diesen Kuchen essen“, das war einfach nicht da. Es ist mir wirklich nicht sehr schwer gefallen durchgehend challenge Konform zu essen. Was aber sicher auch mit daran lag, dass ich die Rezepte einfach so dermaßen lecker fand, dass ich jede Mahlzeit richtig als Luxus und Genuss empfunden habe!

Motivation / Hintergrundwissen:
Die täglichen Motivations-Emails sind klasse und enthalten viele hilfreiche Tipps und Hintergrundinfos. Die Website von Foodpunk ist sowieso absolut klasse. Der Knaller ist aber wirklich die Facebook Gruppe! Toller Zusammenhalt und Motivation, extrem angenehmer Umgangston, sehr viel Unterstützung und Hilfe! Fragen werden in der Regel innerhalb kürzester Zeit von anderen Challengern oder den Admins beantwortet. Wenn man einen Durchhänger hat, baut die Community einen wieder auf. Wenn man Erfolge hat, feiern alle anderen mit. Das ist wirklich schön, man fühlt sich (eigentlich völlig fremden Menschen) wirklich verbunden, fühlt sich wohl und aufgehoben in einer Gemeinschaft gleichgesinnter.

Ausnahmen:
Ja, ich habe Ausnahmen gemacht. Aber welche, die zum Konzept passen. An meinem Geburtstag habe ich mir statt des Frühstücks genüsslich über den ganzen Vormittag verteilt ein Stück Brownie gegönnt – aus dem Foodpunk Cupcakes&Brownies E-book, ohne Zucker. Und was soll ich sagen: Der Heißhunger kam auch hier nicht! Nach dem Brownie hab ich sonst an meinem Geburtstag weiter Challenge-konform gegessen. Sonstige Ausnahmen: Zu einem Familien-Brunch habe ich mir eine doppelte Portion Frühstück mitgenommen (Himbeer Pancakes und Spiegeleier mit Speck und Guacamole). Dafür habe ich dann Mittags nur eine halbe Portion gegessen. Das war quasi Challenge nur mit umgedrehten Mengen Frühstück und Mittag. Geht, ist aber keine top Idee, hab mich total überfressen gefühlt, nach dem großen Frühstück ;-). Ansonsten: Vor dem Sport esse ich manchmal ein wenig Freestyle (einen Shake aus dem Smoothie upgrade, oder oft einfach nur ein Stückchen Banane, Nussmus und Proteinpulver vermischt. Jedoch ohne auf die exakten Mengenverhältnisse zu achten.

Tauschrechner:
Ich gebe zu. Ich bin ein Besserwisser und Korintenkacker. In jedem Bezug meines Lebens. Will heißen: Ich mache alles was ich tue gerne korrekt und präzise. So richtig Deutsch halt. Das heißt bei der Ernährung: Ich weiß von der Logik natürlich, dass es nicht alle Ergebnisse zunichte macht, wenn ich versehentlich mal 5g Kohlenhydrate zu viel, oder 5g Protein zu wenig esse. Aaaaaaber: Ich WILL es einfach richtig machen! Bei bisherigen Versuchen, meine Ernährung umzustellen war es immer ein Ratespiel. z.B.: Laut Plan soll ich Fenchel essen. Aber Fenchel ist ausverkauft. Was tun? Ärgern. Schätzen, welches Lebensmittel wohl ähnlich sein könnte. Zweifeln. Nochmal ärgern. Sicherheitshalber weniger essen als man meint (um nur ja nicht zu viele böse Kalorien zu essen). Dann Hunger haben, unglücklich sein.
Mit Foodpunk: Tauschrechner verwenden, glücklich sein, alles gut! Das ist dermaßen genial, ich bin völlig begeistert von diesem Tool. Wenn ich Zutaten einfach echt nicht mag (geräucherte Forelle, igitt… ;-)) oder nicht bekomme (z.B. ausverkauft oder Saisongemüse) dann gibt es kein Ratespiel, sondern ich schaue nach und fühle mich mit dem gewählten Ersatz gut, weil ich die Zuversicht habe, mich trotzdem noch nach Plan zu ernähren!

Ergebnis (Abnahme):
Top! Fühle mich wohl in meinem Körper, habe definitiv abgenommen. Ich wiege nach den 30 Tagen „nur“ ca. 3kg weniger, aber da ich gleichzeitig mein Sportpensum in Vorbereitung auf ein Spartan Race deutlich erhöht habe und besonders durch das viele Krafttraining etwas Muskeln aufgebaut habe ist das Gewicht nicht wirklich ausschlaggebend. Aber z.B. am Oberschenkel (meine schlimmste Problemzone…) habe ich über 2cm Umfang verloren. Ich habe bereits Komplimente bekommen. Ich fühle mich weniger aufgebläht und aufgeschwemmt. Mein Bauch ist herrlich flach geworden!

Und es gäbe noch so viel mehr zu berichten, dies waren nur die offensichtlichsten positiven Dinge an der Foodpunk Challenge. Darüber hinaus ist meine Verdauung (bislang ein schrecklich leidiges Thema) deutlich besser. Ich schlafe erheblich besser als vorher. Ich fühle mich rundum wohler und voller Energie.

Kritik?!

Aber trotz allem: Das hier soll natürlich keine völlig einseitige Bewertung sein, Objektivität ist mir sehr wichtig! Daher bringe ich nachfolgend auch Kritikpunkte oder möglicherweise negative Aspekte an, die mir aufgefallen sind. Diese jedoch nicht konkret auf Foodpunk beschränkt, sie betreffen eigentlich wahrscheinlich die meisten Programme, die eine gesunde und nachhaltige Ernährungsumstellung zum Ziel haben. Somit kann man es auch nicht wirklich als echte „Kritik“ bezeichnen, es sind eher Überlegungen, die jeder für sich selbst anstellen sollte, die Frage lautet bei allem doch immer „ist es mir das Wert“.

Low Carb vs. Sport
Ich habe eine ganze Weile gebraucht, bis ich die richtige Kombination aus Sport und Low Carb Ernährung gefunden hab. Sowohl Mengenmäßig, als auch zeitlich. Ich habe schon immer (in jedem Versuch meine Ernährung umzustellen) dazu geneigt irgendwann zu wenig zu essen, in der (fälschlichen) Meinung, ich würde dadurch schneller abnehmen. Hier hat das bedeutet: Ich habe Anfangs die Zwischenmahlzeiten, die an Sporttagen ausdrücklich erlaubt waren komplett weg gelassen und außerdem zwanghaft immer 5h Pause zwischen den Mahlzeiten gemacht. Das hat dazu geführt dass beim Sport meine Leistung eingebrochen ist, ich anfangs schlapp, müde und schlecht gelaunt war. Seit ich konsequent ca. 1h vor dem Sport eine (gesunde!) Zwischenmahlzeit einnehme (of in Form eines Shakes aus dem Smoothie Upgrade, gerne auch in Variationen) klappt das alles viel besser – und ich nehme tatsächlich auch mehr ab, trotz mehr essen!

Schwierigkeit: Integration in Familien-Ernährung:
Es ist nicht ganz einfach, diese Ernährungsweise zu integrieren, wenn man für mehrere Leute kocht. Insbesondere wenn es sich bei den anderen Personen um Männer handelt, die erstens Gemüse doch eher skeptisch betrachten und zweitens für die ein Essen ohne klassische Kohlenhydrate wie Nudeln, Reis oder Kartoffeln unmöglich nahrhaft, lecker oder gar sättigend sein KANN. Natürlich übertreibe ich maßlos. Was ich sagen will: Mein Freund und sein Sohn waren nicht ganz so begeistert von den Rezepten wie ich. Und davon abgesehen: Wenn man für den Rest der Familie mitkocht ist es schwer seine eigenen Mengen genau einzuhalten (wer will schon das gleiche für 3 Leute kochen, aber für sich selbst separat in einer eigenen Pfanne / Topf?)

Planungsaufwand:
Der Planungsaufwand ist nicht zu unterschätzen. Vielleicht stelle ich mich auch noch ein wenig an, aber alles immer abzuwiegen, dann überlegen was koche ich morgen um eventuell die Reste dann aufzubrauchen etc. das hat für mich doch eine ganze Menge Zeit beansprucht. Mal ganz abgesehen vom Vorkochen und alles in Schüsseln mitnehmen, wenn man unterwegs ist, etc.

Zutaten:
Die Zutaten sind teilweise recht speziell und schwer zu bekommen (wohne in einem Dorf, fernab von gut sortierten Bioläden) und z.T. recht kostspielig. Mir ist absolut klar, dass gute Zutaten (speziell gute tierische Produkte!!!) Geld kosten und finde das auch richtig und wichtig. Aber gerade die Basics wie das viel verwendete Kokosöl, MCT Öl oder Proteinpulver (nur für Smoothie Upgrade!), das finde ich geht ganz schön ins Geld.

Konkret Foodpunk:
Ganz speziell zu Foodpunk habe ich eigentlich keine echten Kritikpunkte. Nur zwei klitzekleine Anregungen, was ich persönlich mir noch wünschen würde:
– Bei allen Rezepten ungefähre Angaben zur Dauer der Zubereitung
– Ich würde mir eine Inhaltsangabe in der Challenge wünschen, wo alle Gerichte (unterteilt nach Frühstück bzw. Mittag/Abendessen) aufgelistet sind und die man (ähnlich dem enthaltenen Einkaufszettel) ausdrucken kann und dann abhaken kann, was man alles schon ausprobiert hat. Ich habe mir so eine Liste dann irgendwann selbst erstellt, das hilft mir für die Motivation auch mal noch was neues auszuprobieren und nicht irgendwann aus Bequemlichkeit einfach immer wieder die Lieblingsrezepte zu kochen.

Fazit:
Gesund, mit Genuss und ohne das Gefühl von Verzicht essen und dabei abnehmen ist möglich! Ja, es ist aufwändig. Es ist sicherlich nicht der schnelle Weg, der einem Wunder verspricht (a lá 5kg in 2 Wochen). Aber es ist der Weg, von dem ich das Gefühl habe, dass ich ihn durchhalten kann, und zwar länger als für eine 30 Tage Challenge. Der Weg, der das Potential hat, mein Ernährungsverhalten langfristig umzustellen. Ich habe so viel gelernt, es hat mir persönlich extrem viel gebracht, ich kann Foodpunk absolut und zu 100% weiterempfehlen!

Alle Infos zu unseren Ernährungsplänen wie der Burn The Fat Challenge auf http://foodpunk.de/ernaehrungsplaene/

Foto: Amirul Syaidi / Shutterstock.com

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