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Hashimoto – die häufigste Form der Schilddrüsenunterfunktion

Hashimoto? Gesundheit! Was klingt wie ein kräftiger Nieser ist in Wahrheit eine Autoimmunerkrankung. Hochwissenschaftlich gesagt: Die Thyreoiditis (Entzündung der Schilddrüse) wird chronisch (langanhaltend) und beschädigt so die Zellen der Schilddrüse, bis es zu einer andauernden Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) kommt. Daher wird sie auch chronische Immunthyreoiditis – Hashimoto genannt. Zu kompliziert? Wir erklären es gleich nochmal ganz in Ruhe. Warum? Die Autoimmunerkrankung macht etwa 80 Prozent aller Fälle von Schilddrüsenerkrankungen aus. Dabei trifft es Frauen neunmal häufiger als Männer. Es wird Zeit offen über Hashimoto zu reden.

Inhaltsverzeichnis:

Was ist eine Autoimmunerkrankung?

 

Grob gesagt könnte man es so ausdrücken: der Körper bekämpft sich selbst. Das Immunsystem erkennt körpereigene Strukturen nicht mehr und geht gegen sie vor als wären es Fremde. Er ist klassisch „verwirrt“.

Was passiert bei Hashimoto?

Wenn dein Körper erkennt, dass fremde Proteine in die Blutbahn gelangen, wie zum Beispiel Krankheitserreger oder auch Allergene, werden Antikörper gebildet. Diese Antikörper sind spezifisch an ihr Ziel angepasst – sie sind also speziell gegen bestimmte Bakterien oder bestimmt Allergene. Bei Hashimoto bildet der Körper Antikörper gegen Schilddrüsenzellen, Hormone oder Proteine… also körpereigene Strukturen, die eigentlich ungestört arbeiten dürften. Wenn sie aber immer wieder von den gebildeten Antikörpern bekämpft werden, tragen die Strukturen irgendwann Schaden davon. Langfristig führt dies zur Unterfunktion der Schilddrüse.

Kleines Insiderwissen am Rande: Die Krankheit wurde nach dem Japaner Hakaru Hashimoto benannt. Der Arzt entstammte einer traditionsreichen Medizinerfamilie und beschrieb sie bereits 1912 – ausgerechnet in einer deutschen Fachzeitschrift. Er wollte damit sichern, dass sie international bekannt wird. In seiner Heimat war er dagegen nahezu unbekannt.

 

 

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Was ist Hashimoto?

Für die Hashimoto-Thyreoiditis gibt es viele Namen: chronische Thyreoiditis Hashimoto, chronisch-lymphozytäre Thyreoiditis, Morbus Hashimoto, Autoimmunthyreoiditis, Hashimoto-Syndrom, Hashimoto-Krankheit oder die von uns genutzte Kurzform Hashimoto.

Bei der Autoimmunerkrankung Hashimoto bildet der Körper Antikörper gegen die Eiweiße der Schilddrüsenhormone. Eins davon ist Thyreoglobin – das Protein, an dem die Schilddrüsenhormonsynthese von Thyroxin und Triiodthyronin stattfindet. (Mehr dazu findet ihr in diesem Artikel.) Auch gegen Thyreoglobin werden bei Hashimoto Antikörper gebildet. Bei der Zerstörung werden die darin gespeicherten Hormone (Thyroxin und Triiodthyronin) freigesetzt und pushen die Schilddrüse zu einer vorübergehenden Überfunktion. Es ist, als ob eine Wasserbombe plötzlich platzt. Kurzzeitig ist alles nass… aber es kommt kein neues Wasser mehr nach. Diesen Zustand nennt man Hashitoxikose. Langfristig führt er zu einer Schilddrüsenunterfunktion.

Es gibt zwei Verlaufsformen von Hashimoto:

  • Bei der klassischen Form vergrößert sich die Schilddrüse, da sie durch die Schilddrüsenunterfunktion mehr arbeiten muss. Es bildet sich eine Struma (=der Fachbegriff für die Vergrößerung der Schilddrüse), umgangssprachlich auch „Kropf“ genannt.
  • Bei der atrophischen Form wird Schilddrüsengewebe zerstört und das Organ schrumpft. Auch hier ist die Langzeitfolge eine Schilddrüsenunterfunktion.

In Deutschland wird die atrophische Form der Hashimoto-Thyreoiditis häufiger beobachtet als die klassische Form.

Symptome bei Hashimoto

Bei Hashimoto kann es zu verschiedenen Symptomen kommen, die von Mensch zu Mensch variieren. Zu Beginn der Erkrankung leiden viele an einer Phase der Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) die später in eine Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose) umschlägt. Manche Betroffene merken nichts oder wenig von ihrer Hashimoto Thyreoiditis und bekommen diese Diagnose zufällig bei Routine-Untersuchungen gestellt.

Der verlangsamte Stoffwechsel einer Schilddrüsenunterrfunktion (Hypothyreose)
  • Gewichtszunahme trotz unveränderter Ernährungsgewohnheiten
  • niedriger Puls & niedriger Blutdruck
  • Herzvergrößerung
  • Heisere Stimme, langsame Sprechweise
  • kühle und trockene Haut, blass und gelblich
  • Verstopfung
  • Antriebslosigkeit
  • Konzentrationsprobleme und Gedächtnisschwäche
  • Zyklusstörungen und verminderte Fruchtbarkeit
  • Verdickung der Zunge
  • erhöhte Blutfettwerte
Der angeregte Stoffwechsel einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
  • Schwitzen
  • Wärmeunverträglichkeit und warme, feuchte Haut
  • Haarausfall
  • Gewichtsabnahme bei gesteigertem Appetit
  • Nervosität, Schlafstörungen
  • Häufiger Stuhlgang und Durchfall
  • schneller Herzschlag, evtl. Bluthochdruck
  • Herzrhythmusstörungen
  • Zyklusstörungen, Potenzstörungen
Symptome bei Hashimoto

Wer kann Hashimoto bekommen?

Besonders stark gefährdet sind Menschen, die bereits andere Autoimmunerkrankungen, wie Diabetes mellitus Typ 1 haben. Durch die bereits vorhandene Fehlfunktion des Immunsystems kann es vorkommen, dass es auch zur Schädigung anderer Organe oder Körperstrukturen kommt.
Bei Diabetes mellitus Typ 1 werden z.B. zuerst die Zellen der Bauchspeicheldrüse vom Immunsystem angegriffen – über die Jahre kann es dann auch zum ausgedehnten Angriff auf die Schilddrüse kommen. Weitere Autoimmunerkrankungen, die oft in Zusammenhang mit Hashimoto auftreten, sind Morbus Addison, Zöliakie oder eine schwere Form von Blutarmut (perniziöse Anämie). Ebenfalls eine Rolle bei der Krankheitsentstehung spielt offenbar die Leberentzündung vom Typ C (Hepatitis C).

Frauen erkranken sehr viel häufiger als Männer an Hashimoto Thyreoiditis – etwa neunmal so oft. Man vermutet, dass Frauen durch hormonelle Vorgänge im Körper stärker betroffen sind. Vor allem das wichtigste weibliche Sexualhormon Östrogen hat einen großen Einfluss auf die Schilddrüse und die von ihr gebildeten Schilddrüsenhormone. Dazu kommt noch Prolaktin: ein Hormon, das u.a. die Milchproduktion in der Brustdrüse der Mutter nach der Geburt anregt. Da Prolaktin das Immunsystem beeinflusst, nimmt man an, dass es generell in Verbindung mit Autoimmunerkrankungen steht. Oft findet man bei Frauen, die an Hashimoto erkrankt sind, auch einen erniedrigten Progesteronspiegel. Dieses Hormon beeinflusst die Menstruation und den Erhalt einer Schwangerschaft. In den meisten Fällen tritt die Krankheit im Alter zwischen 40 und 50 Jahren auf.

Da Hashimoto-Thyreoiditis oft mehrfach in der Familie auftritt, vermutet man außerdem, dass es eine genetische Veranlagung für die Erkrankung gibt.

Was begünstigt die Entstehung von Hashimoto?

Eine krankhafte Erbanlage (genetische Disposition) ist die Grundvoraussetzung dafür, dass man gefährdet ist, an einer Autoimmunerkrankung wie Hashimoto-Thyreoiditis erkranken zu können. Dabei beteiligte Gene gehören zum sogenannten HLA-Komplex (human leukocyte antigen-Komplex). Dieser ist zuständig für das qualifizierte Unterscheiden zwischen körpereigenen und körperfremden Zellen oder Proteinen durch das Immunsystem. Dazu kommen immungegulatorische Gene wie z. B. CTLA4 oder CD40 und schildrüsenspezifische Gene wie TSHR oder Tg. Aber nicht jeder, der diese Erbanlagen in sich trägt, erkrankt im Laufe seines Lebens an Hashimoto-Thyreoiditis. Erst, wenn bestimmte auslösende Faktoren hinzukommen, erkranken die Genträger an Hashimoto. Zur angeborenen Empfindlichkeit müssen also noch ungünstige äußere Einflüsse hinzukommen, damit die Autoimmunerkrankung ausbricht:

  • Zu hohe Jodzufuhr (Zwangsjodierung unserer Lebensmittel)
  • Stress und psychische Belastung
  • Rauchen
  • Hormonschwankungen (Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahre)
  • Schwere Viruserkrankungen (wie z.B.das Pfeiffersche Drüsenfieber)
  • Schwere Erkrankungen (z.B. Karzinome, Herzinfarkt)
  • Alkohol
  • Mangel an Selen, Eisen, Zink, Vitamin D3, Coenzym Q10, Omega 3-Fettsäuren
  • Störungen der mikrobiologischen Darmflora mit Schädigung der Darmwand
  • Nebennierenrinden-Dysfunktion
  • Umwelteinwirkung

Die genauen Ursachen sind bei jedem Betroffenen verschieden. In den meisten Fällen entsteht Hashimoto durch eine Kombination verschiedener Ursachen. Diese individuelle Ausprägung von Hashimoto Thyreoiditis macht eine optimale Behandlung umso schwieriger.

Lachs ist gut bei Hashimoto

Behandlung von Hashimoto

Leider gibt es keine Therapie gegen die Ursache von Hashimoto. Die Symptome der Schilddrüsenunterfunktion lassen sich aber in Tablettenform behandeln. Das künstliche Hormon Levothyroxin ersetzt dabei die fehlenden Schilddrüsenhormone. Hat die Erkrankung zu einer Vergrößerung der Schilddrüse geführt, kann man diese bei einer Operation entfernen.

Zusätzlich zu den medizinischen Möglichkeiten kann man den Körper durch eine individuell auf sich abgestimmte Ernährung unterstützen.

Kann ich Hashimoto durch meine Ernährung beeinflussen?

Ganz klares: Ja! Es gibt Lebensmittel und Inhaltsstoffe, die „wühlen“ dein Immunsystem eher auf als es zu beruhigen und so der chronischen Entzündung entgegen zu wirken. Andere unterstützen und beruhigen es.

Do's bei Hashimoto
  • Lebensmittel mit sekundären Pflanzenstoffen wie Karotten oder Paprika

Eine nachgewiesene gesundheitsfördernde Wirkung haben Flavonoide (rote Pflanzenfarbstoffe – zum Beispiel in roten Beeren) oder Curcumin (gelber Pflanzenfarbstoff – z.B. in Curry und Curcuma). Immunmodulierende (das Immunsystem beeinflussende) Pflanzenstoffe sind vor allem Carotinoide (z.B. in Karotten, Tomaten oder Paprika), Quercetin (z.B. in Preiselbeeren oder Heidelbeeren) oder Epigallocatechingallate (z.B. in grünem Tee, Zwiebeln oder Haselnüssen).

  • Selenhaltige Lebensmittel wie Fisch, Fleisch, Eier oder Paranüsse

Selen hat einen wichtigen Einfluss auf die Produktion der Schilddrüsenhormone und hilft beim Abbau freier Radikale.

  • Lebensmittel mit Omega-3 Fettsäuren wie Fisch (Lachs, Thunfisch) Leinöl oder Walnüsse

Gesunde Fette, besonders die mit Omega-3 Fettsäuren, helfen bei Hashimoto durch ihre immunsuppressive Wirkung. Sie hemmen die Entzündung und helfen dem Körper wieder alles ins Gleichgewicht zu bringen.

  • Kohlenhydrate

Kohlenhydrate sind bei Hashimoto ein zweischneidiges Schwert.

Kontra: Sie können zu einer erhöhten Belastung des Hormonsystems, angefangen bei Insulin, führen. Je mehr Kohlenhydrate vorhanden sind, desto mehr Insulin wird produziert… das wirkt sich auf alle anderen Hormone und ihre jeweiligen Entstehungsorte aus – auch auf die Schilddrüse.

Pro: Leider kann ein Mangel an Kohlenhydraten auch zu einer Verschlechterung der Symptome führen, da Kohlenhydrate zur Produktion der Schilddrüsenhormone benötigt werden. Außerdem helfen Ballaststoffe der Darmgesundheit und eine gute Darmgesundheit wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus. Daher sollte man Kohlenhydrate nicht komplett vom Speiseplan streichen. Wichtig ist auf die Kohlenhydratquelle zu achten: sie sollte glutenfrei sein.

 

Don'ts bei Hashimoto
  • Gluten

Gluten kann im Darm zum sogenannten Leaky-gut-Syndrom (Löcher im Darm) führen, bei dem der Darm durchlässiger für Substanzen aus der Nahrung wird. So kommt noch mehr Gluten in den Blutkreislauf und regt die Produktion von Lymphozyten (weißen Blutkörperchen) an. Der Domino-Effekt beginnt. Durch die Anregung des Immunsystems reagiert der Körper mit einer gesteigerten Immunantwort: Entzündungen und mehr Power bei der Produktion von Antikörpern sind die Folge. Speziell gegen das eingedrungene Gluten werden vermehrt Antikörper gebildet, die auch die Schilddrüse angreifen. Der Grund: Schilddrüsenzellen und Gluten haben für das Immunsystem leider eine zu starke Ähnlichkeit und werden deshalb von denselben Antikörpern angegriffen. Klarer Fall von: Blöd gelaufen. 😉

  • Milchprodukte

Das Milchprotein ist schwer verdaulich. Je schwerer verdaulich ein Protein ist, desto wahrscheinlicher ist die Ausbildung einer Allergie – und eine Allergie ist letztlich eine Immunreaktion des Körpers. Aufgrund dieser schweren Verdaulichkeit kann es außerdem passieren, dass Milchproteine nur halb verdaut in den Blutkreislauf gelangen. Der Körper reagiert und bildet Antikörper gegen das Milchprotein im Blut. Außerdem können Milchprodukte auch zum oben genannten Leaky-Gut-Syndrom beitragen.

  • Hülsenfrüchte

Lektine (natürliche Proteine, die unsere Immunzellen „verwirren“ und zum Leaky-Gut-Syndrom beitragen können) kommen in fast allen Nahrungsmitteln vor, auch in Gemüse. Problematisch bei einer Autoimmunerkrankung sind aber meist nur die Lektine in Hülsenfrüchten wie z.B. Kidneybohnen oder Linsen. Da die Verträglichkeit je nach ethischer Zugehörigkeit sehr unterschiedlich ausfällt sollte ihr Verzehren je nach Verträglichkeit eingeschätzt werden.

  • Alkohol

Die häufigsten Formen von Alkohol – Bier, Wein und Spirituosen – enthalten pflanzliche Versionen des Hormons Östrogen: ein Trigger für das Immunsystem. Außerdem verändert auch Alkohol die Dichte der Darmschleimhaut (Leaky-Gut-Syndrom), tötet gute Darmbakterien ab und begünstigt das Wachstum schlechter Darmbakterien. Wenn die Bakterien aus dem Darm austreten treffen sie auf das Immunsystem und lösen so eine akute Reaktion aus. Häufiger Alkoholkonsum kann daher zu einer anhaltenden Entzündung und einer Autoimmunreaktion führen.

  • Zucker

Der Verzehr von Zucker führt zu Blutzuckerschwankungen. Diese fördern die Entzündungsneigung des Körpers und triggern so einen Schub der Hashimoto-Erkrankung.

  • Soja

Soja fördert durch seine schilddrüsenhemmende Wirkung die chronische Schilddrüsenentzündung. Von Tofu, Miso und anderen Produkte auf Sojabasis sollte man daher eher die Finger lassen.

  • Zu viel Jod

Eine zu hohe Jodzufuhr kann bereits bei der Entstehung von Hashimoto eine Rolle gespielt haben. Eine erneute Überdosierung könnte daher den Verlauf der Erkrankung negativ beeinflussen. Man sollte Iod zwar auf keinen Fall komplett verteufeln, denn die Schilddrüse braucht es um zu funktionieren (mehr dazu im Artikel „Alles über die Schilddrüse„) – eine zu hohe Dosis sollte aber vermieden werden. Das heißt: keine Einnahme von Jodtabletten und keine Lebensmittel mit hohem Iodgehalt wie z.B. Seefische (Makrele, Hering, Seelachs) und Meeresfrüchte.

  • Kohlenhydrate

Kohlenhydrate sind bei Hashimoto wie gesagt ein zweischneidiges Schwert.

Kontra: Sie können zu einer erhöhten Belastung des Hormonsystems, angefangen bei Insulin, führen. Je mehr Kohlenhydrate vorhanden sind, desto mehr Insulin wird produziert… das wirkt sich auf alle anderen Hormone und ihre jeweiligen Entstehungsorte aus – auch auf die Schilddrüse.

Pro: Leider kann ein Mangel an Kohlenhydraten auch zu einer Verschlechterung der Symptome führen, da Kohlenhydrate zur Produktion der Schilddrüsenhormone benötigt werden. Außerdem helfen Ballaststoffe helfen der Darmgesundheit und eine gute Darmgesundheit wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus. Daher sollte man Kohlenhydrate nicht komplett vom Speiseplan streichen. Wichtig ist auf die Kohlenhydratquelle zu achten: sie sollte glutenfrei sein.

 

Trotz aller Ratschläge gilt: Selbst zu testen ist die beste Methode, um Unverträglichkeiten und Toleranzen bei Hashimoto zu erkennen.

Ein AIP, ein Autoimmunprotokoll, kann helfen die richtigen Lebensmittel für die individuelle Ernährung zu finden. Dabei lässt man für mindestens 30 Tage alle „heiklen“ Lebensmittel, wie Nüsse, Eier, Hülsenfrüchte, Milchprodukte, gluten- und getreidehaltige Lebensmittel weg. Nach diesen 30 Tagen führt man sie Schritt für Schritt in immer größeren Mengen wieder ein – bis man für jede Gruppe weiß ob und wieviel man gut davon verträgt.

Auch wenn eine Behandlung durch einen Arzt immer notwendig und wichtig ist kann man mit der richtigen Ernährung viel bei Hashimoto bewirken. Wenn du Interesse an einem für dich individuell erstellten Plan hast: unsere Ernährungsexperten sind für dich da!

Juliana ist die Autorin dieses Artikels. Sie hat nach einem Ausflug ins Pharmaziestudium in Münster an der AMD München Journalismus und Medienkommunikation studiert und ihren Bachelor in Fashion Management & Communication an der ECBM erfolgreich abgeschlossen. Nachdem sie ein Jahr beim SHAPE Magazin gearbeitet hat, wurde sie Teil des Foodpunk-Teams, wo sie nun die Science-Redaktion leitet.

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