In verschiedenen Rezepten haben wir als Zutat Hühnerbrühe aufgeführt und empfehlen immer Selbstgemachte. Damit du zukünftig ein 1a Grundrezept zur Hand hast, hier unsere Foodpunk Hühnerbrühe. Die selbstgemachte Hühnerbrühe ist auf keinen Fall vergleichbar mit gekörnter Brühe oder Brühwürfeln.

Hier nur beispielhaft die Zutaten einer gekauften gekörnten Brühe: Jodiertes Speisesalz, Geschmacksverstärker (Mononatriumglutamat, Dinatriuminosinat, Dinatriumguanylat), Stärke, Aromen, Speisesalz, 3% Hühnerfleisch, Palmöl, 1,5% Zwiebeln, 1% Hühnerfett, Hefeextrakt, Gewürze (Curcuma, Knoblauch, Muskat, Nelken), Kräuter (Petersilie, Lorbeerblätter), Säuerungsmittel Citronensäure, Antioxidationsmittel Extrakt aus Rosmarin.

Manche gekörnten Brühen nennen sich besonders edel “Boullion”, was gar keinen Unterschied macht. Die traditionellen Brühwürfel gibt es heutzutage sogar als portioniertes Gel (in kleinem Plastikbecher mit Alufolie als Deckel). Solche Produkte enthalten die gleichen minderwertigen Zutaten, wie ein Brühwürfel, sind aber schön mit Wasser gestreckt und kommen mit extra viel Plastikverpackung daher. Weniger Inhalt für mehr Geld. Aber egal wie man sie nennt: Fertige Hühnerbrühe taugt nichts.

Erinnerst du dich an die Zeiten, in der ein bisschen Hühnerbrühe zum Trinken als optimales Diät-Food galt? Schnell mal einen Brühwürfel aufgelöst, fertig war der “gesunde Snack”? Spätestens nach der Kenntnis der oben aufgeführten Zutaten machst du hoffentlich einen großen Bogen um Fertigbrühe.

Unsere Hühnersuppe enthält nicht nur keinen Bullshit, nein, sie hat zusätzlich noch einige gesundheitliche Benefits!

Ganz entscheidend ist ein gutes Suppenhuhn, das auf der Wiese seine natürliche Ernährung picken konnte. Durch das Kochen des ganzen Huhns inklusive Knochen löst sich die wertvolle Gelatine. Gelatine ist ein Superfood für deinen Darm und unterstützt zum Beispiel bei Leaky Gut. Daneben enthält Hühnerbrühe, wenn sie mit ganzen Knochen gekocht wurde, sogenannte Glykosaminoglykane. Klingt kompliziert, ist aber sehr wertvoll für die Gelenke. Die in der Gelatine vorherrschende Aminosäure Glycin wirkt antiinflammatorisch. Mineralien wie Calcium, Magnesium und Phosphor unterstützen deine Knochen.

Du kannst die Suppe auf dem Herd in 2 Stunden kochen oder du verwendest einen Slow Cooker und lässt die hochwertigen Inhaltsstoffe auf niedriger Temperatur 4,5-6 Stunden extrahieren.

Um das gekochte Hähnchenfleisch geschmackvoll zu verarbeiten, folgen nächste Woche ein Rezept für eine Hühnersuppe und Hühnerfrikassee.

Grundrezept selbstgemachte Hühnerbrühe
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Stimmen: 6
Bewertung: 3.33
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Portionen Vorbereitung
Portionen 5 Minuten
Kochzeit
2 Stunden
Portionen Vorbereitung
Portionen 5 Minuten
Kochzeit
2 Stunden
Zutaten
  • 1 Suppenhuhn (Bio, Freiland)
  • 1 Stange Lauch
  • 2 Karotten
  • 1/2 Sellerie
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 10 Pfefferkörner
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Stängel Petersilie
  • 2 EL Apfelessig
  • Meersalz
Grundrezept selbstgemachte Hühnerbrühe
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Portionen 5 Minuten
Kochzeit
2 Stunden
Portionen Vorbereitung
Portionen 5 Minuten
Kochzeit
2 Stunden
Zutaten
  • 1 Suppenhuhn (Bio, Freiland)
  • 1 Stange Lauch
  • 2 Karotten
  • 1/2 Sellerie
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 10 Pfefferkörner
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Stängel Petersilie
  • 2 EL Apfelessig
  • Meersalz

Anleitung

Das Gemüse waschen und bei Bedarf schälen. Sellerie, Karotten und Lauch in grobe Stücke schneiden. Den Knoblauch mit dem Messerrücken platt drücken. Die Zwiebel mit Schale halbieren.
Das Huhn waschen und mit Küchenkrepp trocken tupfen. Den Bürzel (das kleine "Schwanz"-Stückchen) abschneiden, sonst schmeckt die Suppe nach Talgdrüse.
Das Huhn in einem großen Topf platzieren. Das Gemüse zusammen mit den Pfefferkörnern, Petersilienstangen und Lorbeerblättern in den Topf legen. Alles mit Wasser bedecken (bei uns waren es 2,5 Liter).
Zugedeckt 2 Stunden köcheln lassen.
Nach der Kochzeit das Huhn mit einer Schöpfkelle herausnehmen (Vorsicht, es zerfällt leicht). Die Brühe durch ein Sieb gießen. Die Nährstoffe des Gemüses befinden sich nun in der Suppe. Das Gemüse ist nun relativ geschmacklos. Für eine spätere Suppeneinlage bereiten wir immer frisches Gemüse zu. Alternativ kann das Kochgemüse auch für eine sämige Suppe püriert werden. Dann sollten nur Pfefferkörner und Lorbeerblätter zuvor entfernt werden.
Die Brühe in Gläser gießen (z.B. Weckgläser) und verschließen. Nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren. Das Hühnerfleisch für Hühnerfrikassee oder Hühnersuppe verarbeiten.