Gerne betone ich immer wieder, dass Ernährung eine individuelle Angelegenheit ist. Für den einen ist dauerhafte Ketose hilfreich, für andere ist es besser die Ketose hin und wieder zu verlassen. Wieder andere profitieren von einer generell höheren Menge an Kohlenhydraten in der Ernährung.

So unterschiedlich wie die Anforderungen an die “perfekte Ernährung” sind, so vielfältig sind auch die Rezepte, die Du auf Foodpunk findest. Es gibt Keto-Rezepte, Low Carb-Rezepte, solche ohne Milchprodukte und solche mit Milchprodukten. Und es gibt Rezepte mit etwas mehr Kohlenhydraten. Für all diejenigen, die sich zum Beispiel Paleo ernähren und generell mehr Kohlenhyrate essen, oder für diejenigen, die sich kohlenhydratarm oder ketogen ernähren und hin und wieder gezielt mit einem “Refeed” die Ketose verlassen.

“Der Maniok ist eine Pflanzenart aus der Gattung Manihot in der Familie der Wolfsmilchgewächse. Andere Namen für diese Nutzpflanze und ihr landwirtschaftliches Produkt sind Mandioca, Cassava, Kassave oder im spanischsprachigen Lateinamerika Yuca.” (Wikipedia)


Maniok Fries mit Pak Choi und easy Ketchup
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Zutaten
  • 400 g Maniok (Kassave)
  • 300 g Pak Choi
  • 100 g Bacon
  • 30 g Weidebutter
  • 10 g Kokosöl
  • 100 g passierte Tomaten
  • 1 EL Xylit oder Erythrit
  • hochwertiges Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
Maniok Fries mit Pak Choi und easy Ketchup
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  • 400 g Maniok (Kassave)
  • 300 g Pak Choi
  • 100 g Bacon
  • 30 g Weidebutter
  • 10 g Kokosöl
  • 100 g passierte Tomaten
  • 1 EL Xylit oder Erythrit
  • hochwertiges Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer

Anleitung

Die Maniok-Wurzel schälen und in dicke Pommes schneiden. Diese Pommes in heißem Salzwasser 15 Minuten kochen. Den Backofen auf 220 °C vorheizen.
Das Gemüse gut abtropfen lassen und auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen. Den Bacon zwischen die Maniok-Stifte legen und das Blech in den Backofen schieben.
Nach 10 Minuten die Maniok Fries mit Weidebutter einstreichen. Nach weiteren 5-10 Minuten wenden. Nun alle 5-10 Minuten wieder wenden, bis sie von allen vier Seiten goldbraun sind. Die gesamte Backzeit sollte mindestens 25 Minuten betragen.
Während die Maniok-Fries im Ofen sind, das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und den Pak Choi darin leicht andünsten. Gut salzen. Für das schnelle Ketchup die passierten Tomaten in einem kleinen Topf erhitzen. Die Süße darin auflösen und das Ketchup mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Zum Schluss die Maniok-Fries ordentlich mit Salz bestreuen und mit den Bacon Streifen, dem bissfesten Pak Choi und dem easy Ketchup anrichten.
Rezept Hinweise

So sehen die Nährwerte von Maniok aus (pro 100 g):

159 kcal
0,3 g Fett
38 g Kohlenhydrate
1,4 g Protein

Für die Einwohner tropischer Regionen ist Maniok eine wichtige Quelle für Zink, Magnesium, Kupfer, Eisen und Mangan. Mit 271 mg Kalium decken 100 g Maniok außerdem 6 % des Tagesbedarfs dieses Mineralstoffs.

Da Maniok fast doppelt so viele Kohlenhydrate wie Süßkartoffeln oder Kartoffeln enthält, ist diese Knolle auch eine gute Kohlenhydratquelle für all diejenigen, die bei einem Refeed 100 oder mehr Gramm Kohlenhydrate benötigen.

Bevor ich euch das Rezept verrate, eines vorweg: Maniok schmeckt wirklich herrlich als “Fries”, also als Pommes.

ABER: Maniok ist im rohen Zustand giftig. Erst die richtige Zubereitung schaltet die Schadstoffe aus und macht Maniok verträglich.

 

Nährwerte pro Portion (1/2 Rezept):

769 kcal
84 g Kohlenhydrate
14 g Eiweiß
44 g Fett

Wer den Eiweißgehalt noch pushen möchte, kann als Beilage zu den Maniok Fries ein saftiges Steak servieren. Oder umgekehrt – Fries als Beilage zum Steak.

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